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Premium Spardiktat aus Mailand Unicredit nimmt Hypo-Vereinsbank Teil der Eigenständigkeit

Jahrelang galt die Hypo-Vereinsbank dank guter Ergebnisse als recht unabhängig vom Mutterkonzern Unicredit. Nun ziehen die Italiener die Zügel an: Die Kosten müssen runter, Verwaltungsaufgaben werden zentralisiert.
02.09.2015 - 08:39 Uhr
Die deutsche Tochter verliert einen Teil ihrer Eigenständigkeit. Das wird in der Münchener Zentrale der HVB keine Freudensprünge auslösen. Quelle: ap
Zentrale der Hypo-Vereinsbank

Die deutsche Tochter verliert einen Teil ihrer Eigenständigkeit. Das wird in der Münchener Zentrale der HVB keine Freudensprünge auslösen.

(Foto: ap)

Frankfurt Federico Ghizzoni fällt in der mitunter schrillen Bankbranche wenig auf. Der Chef der italienischen Unicredit ist eher ein Mann der leisen Worte, umso entschlossener handelt er. In den vergangenen fünf Jahren hat der 59-Jährige Unicredit umstrukturiert. Nun folgt Phase zwei: Die Kosten müssen runter - auch bei der bayerischen Tochter Hypo-Vereinsbank (HVB).

Was der Italiener im Interview mit dem Handelsblatt ankündigt, wird in der Münchener Zentrale der HVB keine Freudensprünge auslösen. Zentrale Botschaft: Die deutsche Tochter verliert einen Teil ihrer Eigenständigkeit. Zehn Jahre nach der Übernahme durch die größte italienische Bank sollen zentrale Funktionen von der HVB nach Mailand verlagert werden, um die Kosten zu drücken. Nach Ansicht von Ghizzoni lässt die Effizienz der von Theodor Weimer geführten Tochter zu wünschen übrig. Für jeden Euro Ertrag hatte die HVB per Ende Juni 75 Cent ausgegeben. Die Mutter Unicredit schneidet bei dieser Kosten-Ertrags-Relation mit 60 Prozent deutlich besser ab.

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