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Premium Sparkassen auf dem Rückzug Das große Sterben der Filialen

Sparkassen müssen die Kosten senken, sehen aber das Filialnetz als Teil ihrer DNA. Viele Kreditinstitute haben ihre Geschäftsstellen bisher kaum angefasst – doch das ändert sich. Das Filialsterben ist im vollen Gange.
01.06.2015 - 15:12 Uhr
Diese Sparkassen-Filiale steht vor dem Aus. Tausenden weiteren Geschäftsstellen droht das gleiche Schicksal – im gesamten Bankwesen, nicht nur bei Sparkassen. Quelle: Bert Bostelmann / Bildfolio für Handelsblatt
Wetzlar-Garbenheim

Diese Sparkassen-Filiale steht vor dem Aus. Tausenden weiteren Geschäftsstellen droht das gleiche Schicksal – im gesamten Bankwesen, nicht nur bei Sparkassen.

(Foto: Bert Bostelmann / Bildfolio für Handelsblatt)

Wetzlar-Garbenheim Zur Sparkasse braucht Waldemar Droß nur wenige Minuten. Einmal nach links, dann zwei Querstraßen den Hang herunter, an der sanierten Grundschule vorbei und noch einmal rechts. Die Filiale liegt an der Durchgangsstraße, mitten in Wetzlar-Garbenheim, gleich neben dem Zahnarzt, dem Bäcker und dem Lebensmittelladen Süt Market. Doch Garbenheims Ortsmitte wird bald um eine Attraktion ärmer sein: Die Sparkasse macht ihre Filiale dicht.

Und das empört den bedächtigen Mann mit dem weißen Haarschopf und dem akkurat gestutzten Vollbart, seit 2011 Ortsvorsteher des 2000-Seelen-Stadtteils: „Jahrelang macht die Sparkasse hohe Gewinne. Dann gibt es ein bisschen Gegenwind, und schon schließt sie Filialen“, sagt er.

Früher hat Droß die Arbeitsagentur in Marburg geleitet. Seit 38 Jahren wohnt er am Stadtrand Wetzlars — die längste Zeit mit einer Sparkassenfiliale um die Ecke. Sie sollte bleiben, findet Droß, auch „weil die Sparkasse nicht nur dazu da ist, Geld zu verdienen“, meint das SPD-Mitglied.

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