Sparkassenzentralbank Helaba und Dekabank: Schleweis’ Fusionsplan stößt auf Skepsis
Die Helaba soll Fusionsgespräche mit der Dekabank aufnehmen.
Frankfurt Als die rund zwei Dutzend Präsidenten der regionalen Sparkassenverbände und Landesobleute der Sparkassenvorstände am vergangenen Dienstag pünktlich um elf Uhr vormittags zu ihrem Treffen in Berlin zusammenkamen, war klar, dass es auch wieder einmal um das Projekt Sparkassenzentralbank gehen würde. Schließlich hatte Helmut Schleweis das Thema explizit auf die Tagesordnung gesetzt.
Aber dass der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands ein konkretes Konzept für eine Fusion der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und des Wertpapierhauses Dekabank auf den Tisch legte, kam für viele Teilnehmer dann doch überraschend.
Aus dem Zusammenschluss der beiden Geldhäuser soll der Nukleus einer einheitlichen Sparkassenzentralbank entstehen – Schleweis’ Lieblingsprojekt, mit dem er den öffentlich-rechtlichen Sektor effizienter machen will. Denn noch leisten sich die Sparkassen fünf Landesbanken, während die Volks- und Raiffeisenbanken mit einem einzigen Zentralinstitut auskommen. Am Ende der Sitzung beschlossen die Regionalpräsidenten und Obmänner einhellig, dass Deka und Helaba Verhandlungen über eine Fusion aufnehmen sollen.
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