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Sparmaßnahmen Raffeisen Bank will Kosten um dreistelligen Millionenbetrag senken

Um die Vorschriften von Basel III künftig erfüllen zu können, muss die österreichische Raiffeisenbank massiv Kosten einsparen. Auch Filialschließungen sind im Gespräch.
14.07.2013 - 16:58 Uhr Kommentieren
Baustelle vor einer Raiffeisenbank in Bukarest. Neben Basel III macht dem Geldinstitut auch das schwächere Wachstum in Osteuropa zu schaffen. Quelle: Reuters

Baustelle vor einer Raiffeisenbank in Bukarest. Neben Basel III macht dem Geldinstitut auch das schwächere Wachstum in Osteuropa zu schaffen.

(Foto: Reuters)

Wien Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) drückt auf die Kostenbremse. „Wir starten ein Ertragssteigerungs- und ein massives Kostensenkungsprogramm inklusive Filialschließungen, da geht es um dreistellige Millionenbeträge“, sagte RBI-Chef Karl Sevelda der österreichischen Zeitung „Der Standard“ am Samstag. Das Institut braucht mittelfristig 1,75 Milliarden Euro, um das vom Staat in der Krise erhaltene sogenannte Partizipationskapital zu ersetzen, das unter den verschärften Kapitalvorschriften nach Basel III nicht mehr als hartes Kernkapital anerkannt wird. Zudem bekommt die Bank das schwächere Wachstum in Osteuropa zu spüren, wo sie nach der UniCredit-Tochter Bank Austria der zweitgrößte Kreditgeber ist.

„Wir wollen im Privatkundengeschäft wachsen, müssen das Risiko senken, in Märkten wie Ungarn oder Slowenien zurückstecken“, sagte der 63-Jährige. Um an Kapital zu kommen, sei die Bank für neue Investoren offen, bekräftigte Sevelda, der Anfang Juni die Nachfolge des langjährigen Bankchefs Herbert Stepic angetreten hat. „Für die Kapitalbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten; Kapitalerhöhung und Hereinnahme einer Beteiligung gehören dazu.“

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