Stellenabbau Zielke verteidigt Commerzbank-Umbau in Brief an Mitarbeiter
Zielke plant, die polnische M-Bank zu verkaufen und die Onlinetochter Comdirect in den Konzern zu integrieren.
Frankfurt Commerzbank-Chef Martin Zielke mutet seinen Mitarbeitern viel zu. Vor drei Jahren verkündete er im Rahmen der Strategie „Commerzbank 4.0“ die Zusammenlegung von Mittelstandsbank und Investmentbank sowie den Abbau von 9600 Vollzeitstellen. Im Rahmen von „Commerzbank 5.0“ sollen nun weitere 4300 Arbeitsplätze abgebaut werden.
Zudem plant Zielke, die polnische M-Bank zu verkaufen und die Onlinetochter Comdirect in den Konzern zu integrieren.
Der Umbau in den vergangenen drei Jahren habe viel Kraft gekostet, schrieb Zielke in einem Brief an die Mitarbeiter, der dem Handelsblatt vorliegt. „Und ich bin mir bewusst, dass wir in vielen Bereichen noch im Umbau stecken.“
Es sei jedoch offensichtlich, dass die Bank auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren müsse – „und zwar umgehend. Denn die Welt dreht sich immer schneller, und Innovationszyklen werden immer kürzer.“ Die Wünsche der Kunden hinsichtlich digitaler und mobiler Angebote sowie persönlicher Beratung änderten sich rasant.
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