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Premium Strafzinsen für hohe Einlagen Banken bitten Firmenkunden zur Kasse

Fast alle großen Banken verlangen inzwischen eine Gebühr, wenn Firmen hohe Beträge auf ihrem Konto parken. Experten erwarten, dass zunehmend auch Privatkunden Strafzinsen werden zahlen müssen. Es wäre ein Tabubruch.
13.02.2017 Update: 13.02.2017 - 13:31 Uhr
In Hamburg nimmt das Institut Gebühren ab 500.000 Euro Tagesgeld-Einlage. Quelle: dpa
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In Hamburg nimmt das Institut Gebühren ab 500.000 Euro Tagesgeld-Einlage.

(Foto: dpa)

Frankfurt Für Reiner Brüggestrat sind Negativzinsen ein „absoluter Gräuel“. Der Chef der Hamburger Volksbank kann verstehen, wenn seine Kunden empört sind. Trotzdem berechnet das Geldhaus seit Monatsbeginn Privat- und Firmenkunden eine Extragebühr von 0,2 Prozent, sollten sie mehr als 500.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto parken.

Zuvor hatte die Bank über mögliche Minuszinsen individuell mit Kunden gesprochen. Man könne über alternative Anlageformen reden, „es braucht aber auch eine Anreizfunktion“, sagt Brüggestrat. Worte allein reichen offenbar nicht immer: „Die Argumentation hat nicht so gegriffen, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Ähnlich wie die Hamburger gehen mehrere Sparkassen und Volksbanken vor – bundesweit mindestens ein Dutzend Häuser. Sie haben eine Summe festgelegt, ab der Strafzinsen für Firmenkunden greifen, ermittelte das Handelsblatt. So haben etwa die Stadtsparkasse München, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Kreissparkasse Köln und die Dortmunder Volksbank solch eine Extragebühr eingeführt oder angekündigt.

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