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Strafzinsen Immer mehr Firmen sollen draufzahlen

Allein die anhaltend niedrigen Zinsen sind problematisch für Unternehmen. Immer mehr Firmen sollen nun aber auch Strafzinsen auf ihr Bankguthaben zahlen. Chiphersteller Infineon baut deshalb Geldbestände ab.
30.11.2014 - 19:53 Uhr 1 Kommentar
Der deutsche Chiphersteller Infineon wurde von Banken mit der Forderung nach Negativzinsen konfrontiert. Quelle: dpa

Der deutsche Chiphersteller Infineon wurde von Banken mit der Forderung nach Negativzinsen konfrontiert.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Immer mehr Unternehmen drohen einem Medienbericht zufolge Strafzinsen auf ihre Bankguthaben. Der deutsche Chiphersteller Infineon sei von Banken mit der Forderung nach Negativzinsen konfrontiert worden, sagte ein Sprecher der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht vom Samstag. Bislang sei es dem Münchner Konzern gelungen, Strafzinsen zu entgehen.

Das Unternehmen habe Guthaben zu Banken umgeschichtet, die keine Gebühren berechneten. Zugleich baue Infineon Geldbestände ab, etwa durch ein Aktienrückkaufprogramm sowie die laufende Übernahme des US-Konkurrenten International Rectifier.

Beim hessischen Industriezulieferer Norma Group haben Banken die Höhe der Guthaben inzwischen begrenzt, wie ein Sprecher der „Wirtschaftswoche“ sagte. Von Negativzinsen sei Norma aber noch nicht betroffen. Im September hatte die Baumarktkette Hornbach über Negativzinsen geklagt, angedroht wurden sie dem Bericht zufolge auch Dax-Unternehmen wie Eon und der Deutschen Lufthansa.

Mit Strafzinsen geben Banken die negativen Einlagezinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) an ihre Kunden weiter. Die EZB verlangt seit Anfang Juni Zinsen dafür, dass Banken bei ihr Geld parken und es nicht verleihen. Mehrere Kreditinstitute geben die Strafzinsen an einen Teil ihrer Kunden weiter. Kleinsparer bleiben davon bislang verschont.

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    • afp
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    1 Kommentar zu "Strafzinsen: Immer mehr Firmen sollen draufzahlen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Kaum zu glauben, dass Politiker diese Auswüchse immer noch als alternativlos bezeichnen und den Fachleuten der Bundesbank aktiv ihre Unterstützung verweigern.

      Wenn Politiker keine Ahnung haben, nach eigenem Verständnis alternativlos handeln, dann ist es in der Sache besser, wenn sie nicht mehr auf ihren Abstimmstühlen sitzen. Mit Recht werden Sie entgegen halten, dass sie dies ohnehin nicht tun. Wenn man so argumentiert, dann muss man ihnen aber auch die Diäten und Pensionen streichen - nicht kürzen!

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