Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Technologie EU-Bankenbehörde EBA untersucht Nutzung von „RegTech“ in der Branche

Die Digitalisierung des Meldewesens schreitet weiter voran, doch einheitliche Standards fehlen. Die EBA will sich dem nun annehmen.
29.06.2021 - 16:36 Uhr Kommentieren
Die EBA will sich verstärkt mit der Digitalisierung des Meldewesens beschäftigen. Quelle: dpa
EU-Bankenaufsichtsbehörde in London

Die EBA will sich verstärkt mit der Digitalisierung des Meldewesens beschäftigen.

(Foto: dpa)

London Die zunehmende Abhängigkeit der Geldhäuser von Automatisierungstechnologien treibt die EU-Bankenaufseher um. Wie die in Paris ansässige europäische Bankenbehörde EBA am Dienstag mitteilte, lassen sich mit solchen Verfahren unter anderem Routineaufgaben in der Bankenaufsicht beschleunigen und menschliche Irrtümer verringern. Bei der Aufsicht fehlten aber gemeinsame Standards in den EU-Ländern für diesen wachsenden Technologiesektor. Das könne eine Hürde für eine breitere Annahme solcher Verfahren darstellen, heißt es in einem Bericht der Behörde.

Derartige Technologien zur Digitalisierung des Meldewesens werden im Fachjargon häufig als „RegTech“ bezeichnet. Banken können mit ihrer Hilfe Geldwäsche-Überprüfungen automatisieren, Geldtransaktionen auf Betrugshinweise überprüfen, große Datenmengen an Aufseher schicken oder bewerten, ob Kunden für einen Kredit infrage kommen. Laut EBA müsse deren Kenntnis bei Aufsehern und Regelsetzern verbessert werden. Längerfristig könnten in der Europäischen Union zudem weitere Schritte ausgelotet werden, wie etwa die Schaffung einer EU-weiten Datenbank für RegTech-Lösungen oder eine mögliche Zertifizierung solcher Instrumente.

Die meisten Hindernisse für eine stärkere Nutzung derartiger Technologien lägen aber innerhalb der Banken und der Technologie-Firmen selbst, erklärte die EBA. Dazu zähle die Gewährleistung einer hinreichenden Datenqualität, die Verbesserung interner Prozesse der Unternehmenssteuerung und ein adäquates Wissen um solche Verfahren. Dabei betonte die EBA, dass sie sich im Hinblick auf diese Instrumente neutral verhalte. Es würden keine Technologien bevorzugt behandelt. Die wesentlichen Ergebnisse ihres Berichts will die EBA im vierten Quartal auf einem der Öffentlichkeit zugänglichen Webinar präsentieren. 

Mehr: EZB überwacht künftig auch systemrelevante Investmentfirmen

  • rtr
Startseite
Mehr zu: Technologie - EU-Bankenbehörde EBA untersucht Nutzung von „RegTech“ in der Branche
0 Kommentare zu "Technologie: EU-Bankenbehörde EBA untersucht Nutzung von „RegTech“ in der Branche"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%