Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Terrorismusfinanzierung Nach Geldwäscheskandal: Westpac akzeptiert Rekordstrafe in Australien

Das Finanzinstitut soll in mehr als 23 Millionen Fällen gesetzwidrig gehandelt haben. Dafür muss es womöglich die bisher höchste verhängte Zivilstrafe des Landes zahlen.
24.09.2020 - 12:31 Uhr Kommentieren
Westpac-CEO Peter King hat sich nach dem 2019 entdeckten Geldwäscheskandal für die „Versäumnisse“ der Bank entschuldigt. Quelle: AFP
Logo der Westpac Bank in Sydney

Westpac-CEO Peter King hat sich nach dem 2019 entdeckten Geldwäscheskandal für die „Versäumnisse“ der Bank entschuldigt.

(Foto: AFP)

Sydney Australiens zweitgrößte Bank Westpac akzeptiert wegen ihrer Versäumnisse im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eine Rekordstrafe. Das Geldhaus habe sich mit der australischen Finanzaufsicht auf einen Betrag von 1,3 Milliarden australischen Dollar (rund 791 Millionen Euro) geeinigt, teilte Westpac am Donnerstag mit. Sollte das zuständige Gericht zustimmen, würde es sich nach Angaben der Behörde um die bisher höchste verhängte Zivilstrafe des Landes handeln.

Westpac habe in mehr als 23 Millionen Fällen gesetzwidrig gehandelt und dadurch das australische Finanzsystem der kriminellen Ausbeutung ausgesetzt. Mehr als 19,5 Millionen internationale Überweisungsaufträge in Höhe von umgerechnet mehr als 6,7 Milliarden Euro seien den Finanzbehörden nicht ordnungsgemäß gemeldet worden.

Zudem seien unter anderem Informationen über die Herkunft dieser Gelder nicht weitergegeben worden, teilte die Finanzaufsicht mit. Westpac-CEO Peter King entschuldigte sich für die „Versäumnisse“ der Bank. Das Geldhaus wolle sicherstellen, dass sich die Fehler nicht wiederholen. Der Geldwäscheskandal war erstmals Ende 2019 ans Licht gekommen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    0 Kommentare zu "Terrorismusfinanzierung: Nach Geldwäscheskandal: Westpac akzeptiert Rekordstrafe in Australien"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%