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Torsten Hinrichs Ratingagentur Scope baut den Vorstand um

Der langjährige Top-Manager Torsten Hinrichs tritt ab. Für ihn rückt der Franzose Guillaume Jolivet in den Vorstand von Europas größter Ratingagentur.
06.12.2019 - 18:51 Uhr Kommentieren
Die langjährige Nummer Zwei bei Scope hört zum Jahresende auf. Quelle: AFP
Torsten Hinrichs

Die langjährige Nummer Zwei bei Scope hört zum Jahresende auf.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die europäische Ratingagentur Scope baut ihren Vorstand um. Torsten Hinrichs, langjähriger Rating-Chef und neben CEO Florian Schoeller die Nummer zwei bei Scope, tritt zum Jahresende ab, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Für ihn rückt der Franzose Guillaume Jolivet in den Vorstand der Rating-Agentur.

Sein Rückzug sei lange geplant, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens weiter. Hinrichs werde sich als Privatier in seine Wahlheimat Südafrika zurückziehen. Er bleibe dem Unternehmen jedoch als Mitglied des Beirats verbunden bleiben.

Aufsichtsratschef Georg Waldersee erklärte in einer Mitteilung: „Unser Dank gilt Hinrichs, der sein Wissen, seine Erfahrung und seine Reputation in den Aufbau von Scope gegeben hat.“ Hinrichs habe „das Fundament für den weiteren Ausbau von Scope als europäische Ratingagentur gelegt“, so Waldersee.

Hinrichs hatte für die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P)sowie für die WestLB gearbeitet, bevor er 2014 bei Scope einstieg. Die Ratingagentur ist angetreten, um in dem von den drei US-Firmen S&P, Moody's und Fitch dominierten Markt für Kreditratings von Staaten und Firmen ein europäisches Gegengewicht zu schaffen.

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    Bislang ist es Scope noch nicht gelungen, das Oligopol der drei US-Firmen aufzubrechen. Das Unternehmen gibt jedoch das Ziel aus, in den kommenden zweieinhalb Jahren bei europäischen Großkonzernen eine Marktabdeckung zu erreichen, die auf dem Niveau der Marktführer S&P und Moody's liegt. Dafür hat Scope nach eigenen Angaben zuletzt 70 Millionen Euro investiert.

    Mehr: Die großen US-Ratingagenturen werben mit nachhaltigen Unternehmensbewertungen. Sie setzen auf Übernahmen, um spezialisierten Agenturen Marktanteile abzuringen.

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