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Trotz teurer Rechtstreitigkeiten JP Morgan will Gewinn ausbauen

Nach der Beilegung zahlreicher Rechtsstreitigkeiten blickt US-Bank JP Morgan positiv in die Zukunft: Der Jahresüberschuss soll auf mehrere Milliarden Dollar steigen. Doch dazu müssen Stellen gestrichen werden.
25.02.2014 - 17:41 Uhr Kommentieren
JPMorgan gilt trotz hoher Kosten als einer der Gewinner der Finanzkrise. Quelle: AFP

JPMorgan gilt trotz hoher Kosten als einer der Gewinner der Finanzkrise.

(Foto: AFP)

New York Die größte US-Bank JPMorgan blickt nach der teuren Beilegung zahlreicher Rechtsstreitigkeiten optimistischer in die Zukunft. In den nächsten vier bis fünf Jahren solle der Jahresüberschuss auf 27 Milliarden Dollar steigen, teilte das Management am Dienstag in New York mit. Bislang lag das mittelfristige Gewinnziel bei 24 Milliarden Dollar.

Im vergangenen Jahr hatte JPMorgan einen Rückgang des Überschusses um 16 Prozent auf 17,9 Milliarden Dollar hinnehmen müssen. Schuld daran waren Milliarden-Zahlungen, um Altlasten aus der Zeit vor der Finanzkrise aus der Welt zu schaffen. Das Institut gilt trotz dieser hohen Kosten als einer der Gewinner der Krise. Die Bank hatte die Schwäche und das Ausscheiden zahlreicher Konkurrenten genutzt, um Marktanteile zu gewinnen. Im Jahr 2012 erwirtschaftete sie bereits einen Rekordgewinn von 21,3 Milliarden Dollar.

Während JPMorgan das Ertragsziel weiter nach oben trieb, ließ die Bank den Ausblick für die Rendite auf das eingesetzte Kapital praktisch unverändert. Die angekündigten Gewinnsprünge will sie auch durch ein verschärftes Sparprogramm erreichen. Das Institut kündigte an, in der Privatkunden- und Hypothekensparte in diesem Jahr 8000 Stellen zu streichen. Ende 2013 hatte der Konzern weltweit noch 251 196 Beschäftigte, 7557 weniger als ein Jahr zuvor.

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