Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Trotz Wachstum Credit Suisse spart auch in Asien

Reiche Anleger scheuen das Risiko und zwingen die Banken, ihr Geschäft mit der Vermögensverwaltung zu verkleinern. Die Schweizer Großbank Credit Suisse will nun auch im Wachstumsmarkt Asien Stellen abbauen.
03.10.2011 - 16:04 Uhr Kommentieren
Harte Zeiten für Vermögensverwalter bei der Schweizer Großbank Credit Suisse. Quelle: dpa

Harte Zeiten für Vermögensverwalter bei der Schweizer Großbank Credit Suisse.

(Foto: dpa)

Singapur Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) will ihren Sparkurs auch im asiatischen Vermögensverwaltungsgeschäft umsetzten. Zwar sei Asien weiterhin ein Wachstumsmarkt, doch mache die Risikoscheu der Anleger der Bank zu schaffen, sagte Marcel Kreis, Leiter des CS-Privatbankgeschäfts in Asien, am Montag auf einer Wealth-Management-Konferenz in Singapur. Der Appetit der Investoren auf langfristige Anlagen mit einem gewissen Risiko habe nicht mehr das Niveau von vor der Finanzkrise erreicht. Daher müsse das Asien-Geschäft seinen Anteil an den Kostensenkungsprogrammen des Konzerns übernehmen. 

Credit Suisse will im Konzern 2000 von rund 50.000 Stellen abbauen und die Kosten um eine Milliarde Franken senken. „Wir überprüfen die Kosten und die Investitionen, weil wir in den kommenden zwei Jahre mit einem schwierigen Umfeld rechnen“, sagte Kreis. Credit Suisse verwaltet in der Region mit etwa 78 Milliarden Franken (knapp 65 Milliarden Euro) etwa zehn Prozent der beim Konzern liegenden Vermögen reicher Kunden. 

Auch wenn der Schwerpunkt auf Kostensenkung und Effizienzsteigerungen liege, solle die Zahl der derzeit 370 Privatbanker erhöht werden, sagte Kreis weiter. Es werde aber zunehmend schwieriger, erfahrene Mitarbeiter zu finden. Asien sei weiterhin ein Wachstumsmarkt für die Branche. Bei Credit Suisse habe der Zufluss von neuem Geld reicher Kunden trotz der unruhigen Märke nicht abgenommen. In China, wo die CS-Vermögensverwaltung nicht vor Ort vertreten ist, möchte die Bank - aus eigener Kraft oder durch Übernahmen - wachsen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Trotz Wachstum: Credit Suisse spart auch in Asien"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%