Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Übernahme Commerzbank kommt bei Comdirect-Übernahme nur schleppend voran

Noch bis diesen Freitag läuft das Angebot der Commerzbank an Comdirekt-Aktionäre. Bisher erweist sich die Übernahme der Tochter jedoch als zäh.
05.12.2019 - 12:00 Uhr Kommentieren
Das Frankfurter Geldhaus hält 82,3 Prozent an Comdirect. Quelle: AFP
Commerzbank

Das Frankfurter Geldhaus hält 82,3 Prozent an Comdirect.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die angestrebte Komplettübernahme ihrer Online-Tochter Comdirect erweist sich für die Commerzbank als zähes Unterfangen. Bislang bekam der Frankfurter MDax-Konzern im Rahmen seines Übernahmeangebots nur 0,24 Prozent der Comdirect-Anteile angedient, wie aus der jüngsten Pflichtmitteilung hervorgeht.

Das Angebot an die Comdirect-Aktionäre läuft noch bis einschließlich diesen Freitag (6.12.), 24:00 Uhr. Viele Anteilseigner entscheiden bei solchen Offerten erst auf den letzten Drücker. Im konkreten Fall gibt es aber auch Widerstände.

Bisher gehört die Online-Bank mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn zu 82,3 Prozent dem Frankfurter Mutterhaus. Die Commerzbank hatte im September verkündet, sich die Comdirect ganz einverleiben zu wollen. Denn im Zuge der Digitalisierung gleichen sich die Geschäftsmodelle von Commerzbank und Comdirect immer stärker an.

Den übrigen Aktionären der Comdirect bietet die Commerzbank 11,44 Euro je Anteilschein. Dies liegt 25 Prozent über dem Schlusskurs vom 19. September, dem Tag, bevor die Commerzbank ihre Übernahmeabsicht erstmals öffentlich machte. Aktuell notiert die Comdirect-Aktie, die ab dem 23. Dezember im SDax gehandelt wird, allerdings über 12 Euro.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Darum gibt es Widerstand. Der Investor Petrus Advisers erklärte, die angebotenen 11,44 Euro reflektierten „den fairen Wert der Comdirect“ nicht: „Wir empfehlen allen Minderheitsaktionären, das öffentliche Kaufangebot aktuell nicht anzunehmen.“ Petrus Advisers erhöhte seinen Comdirect-Anteil nach eigenen Angaben von 5,7 auf rund 7,5 Prozent.

    Die Commerzbank strebt an, mit dem Übernahmeangebot ihren Anteil auf mindestens 90 Prozent zu steigern, die übrigen Anteilseigner sollen dann gegen eine Barabfindung hinausgedrängt werden („Squeeze-out“). Werden die 90 Prozent nicht erreicht, soll die Zusammenführung der Institute über Hauptversammlungsbeschlüsse durchgesetzt werden. Angesichts des Stimmgewichts der Commerzbank bei der Comdirect hat der Commerzbank-Vorstand keinen Zweifel, das dies gelingen würde.

    Mehr: Petrus Advisers haben ihren Anteil an Comdirect aufgestockt. Der Investor fordert von der Mutter Commerzbank, ihr Übernahmeangebot nachzubessern.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Übernahme - Commerzbank kommt bei Comdirect-Übernahme nur schleppend voran
    0 Kommentare zu "Übernahme: Commerzbank kommt bei Comdirect-Übernahme nur schleppend voran"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%