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Überwachung von Kapitalflüssen Bankenverband will EU-Anti-Geldwäsche-Behörde nach Frankfurt holen

Die EU-Kommission hat eine europaweite Anti-Geldwäsche-Behörde vorgeschlagen. Der BdB sieht gute Chancen, dass Deutschland den Zuschlag bekommt.
07.06.2021 - 13:01 Uhr Kommentieren
Banken haben ihre internen Geldwäsche-Kontrollen in den vergangenen Jahren verbessert. Den Finanzaufsichtsbehörden geht es aber teilweise nicht weit genug. Quelle: dpa
Blick auf die Skyline Frankfurt

Banken haben ihre internen Geldwäsche-Kontrollen in den vergangenen Jahren verbessert. Den Finanzaufsichtsbehörden geht es aber teilweise nicht weit genug.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Bankenverband will eine mögliche europäische Anti-Geldwäsche-Behörde nach Frankfurt holen. „Wir wollen damit ein Signal setzen und deutlich machen, welchen Stellenwert die Geldwäsche-Bekämpfung in Deutschland hat“, sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes BdB, am Montag bei einem virtuellen Pressegespräch.

Es gebe zu diesem Thema bereits Gespräche zwischen Banken und Politikern. „Wir sind zuversichtlich, dass Deutschland gute Chancen für einen Zuschlag hat.“ In zwei bis drei Jahren könne es eine Entscheidung geben.

Die EU-Kommission will den Kampf gegen Geldwäsche verstärken und hat dafür eine europaweite Anti-Geldwäsche-Behörde vorgeschlagen. Diese soll zweifelhafte Kapitalflüsse überwachen und mit den bestehenden Finanzaufsichtsbehörden in den einzelnen EU-Ländern zusammenarbeiten.

Banken haben ihre internen Geldwäsche-Kontrollen in den vergangenen Jahren verbessert. Den Finanzaufsichtsbehörden geht es aber teilweise nicht weit genug. So hat die Deutsche Bank zuletzt einen Rüffel von der Bafin bekommen, und auch die US-Notenbank Fed schaut ihr genau auf die Finger. Die Bafin verlängerte und ergänzte bei der Deutschen Bank das Mandat des Sonderbeauftragten, der die Anti-Geldwäsche-Kontrollen überwachen soll. Auch bei der Direktbank N26 setzte die Behörde einen Sonderbeauftragten ein.

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