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Umfrage Wo die globalen Geldhäuser die größten Gefahren sehen

Eine neue Umfrage unter Risikomanagern der Banken zeigt, dass die Herausforderungen komplexer geworden sind. Das sind die größten Risiken für Großbanken.
09.12.2019 - 13:09 Uhr Kommentieren
Großbanken: Die größten Risiken für globale Geldhäuser Quelle: dpa
Bankenviertel in London

Bei den klassischen finanziellen Risiken ergeben sich immer öfter Beziehungen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

(Foto: dpa)

Frankfurt In den Jahren nach der Finanzkrise waren die Prioritäten der Risikomanager der bedeutenden Geldhäuser klar: Es ging in erster Linie darum, finanzielle Herausforderungen wie Kreditausfälle zu bewältigen und die Liquidität zu sichern.

Doch inzwischen hat sich „die Risikolandschaft dramatisch verändert“, heißt es in der aktuellen Befragung der Beratung EY und der Großbankenlobby Institute of International Finance, die dem Handelsblatt vorliegt. Finanz- und Bilanzrisiken treten zunehmend in den Hintergrund, dafür machen sich die Banker mehr Sorgen wegen der Herausforderung durch den technologischen Wandel und der Geopolitik.

Kreditrisiken spielen angesichts der Gefahr einer empfindlichen konjunkturellen Abkühlung zwar auch in der aktuellen Umfrage eine prominente Rolle, aber sie wurden von den Cyberrisiken auf den zweiten Platz verdrängt, gefolgt von der Digitalisierung und dem damit verbundenen Umbau der Geschäftsmodelle. Auf Rang vier der Toprisiken liegt das Thema „potenzielles Fehlverhalten von Bankmanagern“.

Als wachsende Gefahr sehen die Bankmanager auch die geopolitischen Spannungen – vier von fünf Befragten erwarten eine steigende Bedeutung politischer Risiken. Im Zentrum stehen dabei die problematischen Beziehungen zwischen China und den USA und mögliche Cyberkriege, die jeweils von 47 Prozent der Risikomanager als besonders bedrohlich für das eigene Institut bezeichnet werden. Die aus diesen Spannungen resultierenden Handelskonflikte bereiten immerhin 42 Prozent der Manager große Sorgen.

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    Aber auch bei den klassischen finanziellen Risiken ergeben sich immer öfter Beziehungen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Bei den Kreditrisiken machen die Autoren der Studie beispielsweise eine bemerkenswerte Verbindung zu Risiken aus, die sich aus dem Klimawandel ergeben.

    53 Prozent der befragten Institute sehen demnach höhere Ausfallrisiken aufgrund des fortschreitenden Klimawandels. Allerdings sehen auch mehr als 45 Prozent der Banken zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten durch einen erhöhten Finanzierungsbedarf von Unternehmen im Rahmen der Transformation hin zu einer CO2-neutralen Kreislaufwirtschaft.

    Mehr: In den Bilanzen der Banken schlummern milliardenschwere Bewertungsprobleme, deren Ausmaß noch unklar ist. Die Ratingagenturen schlagen deshalb Alarm.

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