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Umsetzung 2020 und 2021 BNP Paribas bereitet Stellenabbau in der Schweiz vor

Die französische Großbank BNP Paribas plant in der Schweiz einen massiven Stellenabbau. Bis zu 250 Mitarbeiter könnten von der Maßnahme betroffen sein.
29.11.2019 - 10:22 Uhr Kommentieren
Das Sparprogramm der Bank zeigt Wirkung. Quelle: AFP
BNP Paribas

Das Sparprogramm der Bank zeigt Wirkung.

(Foto: AFP)

Zürich 1400 Mitarbeiter hat die französische Großbank BNP Paribas in der Schweiz, 250 könnten bald ihren Arbeitsplatz verlieren. Wie das Institut mitteilte, betreffe der Abbau vor allem die Mitarbeiter in Genf.

BNP starte nun eine Mitarbeiterkonsultation. In dem Verfahren könnten sie Vorschläge unterbreiten, um die Zahl der möglichen Entlassungen oder deren Auswirkungen zu verringern. Die Entlassungen würden alle Bereiche der Bank betreffen. Angesichts von Negativzinsen, sinkenden Margen und Technologieinvestitionen seien Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig, begründete BNP den Schritt. Die Umsetzung sei 2020 und 2021 vorgesehen.

Im Februar dieses Jahres hatte die Bank bereits ein verschärftes Sparprogramm angekündigt und seine Wachstumsziele deutlich reduziert. Ende Oktober verkündete BNP dann bessere Quartalszahlen als erwartet. Gute Geschäfte im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Devisen und Zinsprodukten hatten dafür gesorgt dafür, dass der Gewinn nur um neun Prozent abgesackt war.

In der Schweiz betreut BNP Paribas vor allem reiche Privatkunden und Firmenkunden. Die Schweiz bleibe aber ein strategischer wichtiger Markt für das Geldhaus, hieß es in der Mitteilung. Das Institut, das seit 1872 in dem Land tätig ist und unter anderem an der Finanzierung der Tunnels durch den Gotthard und den Simplon beteiligt war, hat in den vergangenen Jahren vor allem in das Geschäft mit Unternehmen investiert, die grenzüberschreitend aktiv sind. Ihnen bietet BNP etwa Zahlungsdienstleistungen, Devisentransaktionen oder Kredite an. Zudem war die Bank dieses Jahr an einer Reihe von Börsengängen und Anleihen-Emissionen beteiligt.

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