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Premium Umstrittene Cum-Ex-Deals Attacke auf Ermittler im Skandal um Sarasin

Die undurchsichtigen Cum-Ex-Deals der Schweizer Sarasin ziehen komplizierte Rechtsstreits nach sich. Die nächste Runde: Eckart Seiht, Anwalt des geprellten Erwin Müller, klagt den Staatsanwalt an – wegen Amtsmissbrauchs.
03.09.2015 - 19:27 Uhr
Bei Cum-Ex-Geschäften fällt durch geschickte Verschiebungen von Papieren um den Dividendenstichtag herum eine doppelte Rückzahlung der Kapitalertragssteuer an. Quelle: Reuters
Cum-Ex-Skandal

Bei Cum-Ex-Geschäften fällt durch geschickte Verschiebungen von Papieren um den Dividendenstichtag herum eine doppelte Rückzahlung der Kapitalertragssteuer an.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Er ist einer der wichtigsten Spieler im Cum-Ex-Skandal bei der Bank J. Safra Sarasin: Eckart Seith, deutscher Anwalt des Drogerieunternehmers Erwin Müller. Der Jurist attackiert jetzt die Staatsanwaltschaft Zürich. Bei der Oberstaatsanwaltschaft hat Seith Strafanzeige gegen den Beamten Peter Giger gestellt, der sowohl gegen die Bank und frühere Mitarbeiter als auch gegen ihn selbst ermittelt. Seith bestätigte dem „Handelsblatt“ einen Bericht des Schweizer Wirtschaftsmagazins „Bilanz“.

In der Strafanzeige erhebt Seith den Vorwurf, Giger missbrauche sein Amt und habe Amtsgeheimnisse verletzt. Richtig in Fahrt gekommen war die Affäre im März 2013, als Seith bei der Staatsanwaltschaft Zürich für seinen Mandanten eine Strafanzeige gegen die Bank Sarasin einreichte. Außerdem verklagte er die Bank im Namen Müllers auf 50 Millionen Euro Schadensersatz. Müller hatte wie einige andere reiche Investoren kräftig in Cum-Ex-Fonds der Luxemburger Finanzfirma Sheridan investiert – und hatte damit Schiffbruch erlitten, weil der Fiskus die Auszahlung der Kapitalertragsteuer verweigert.

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