Umstrukturierung Commerzbank plant harte Einschnitte in Privat- und Geschäftskundensparte
Die Bank spart Kosten, doch zu höheren Gewinnen wird das 2019 nicht führen.
Frankfurt Die Umbaupläne der Commerzbank nehmen Gestalt an. Vor allem der Privat- und Geschäftskundensparte drohen harte Einschnitte. Dem Gesamtbetriebsrat gegenüber hat die Bank inklusive der geplanten Comdirect-Integration von einer „vierstelligen Anzahl“ beim Stellenabbau gesprochen. Das geht aus einem Schreiben des Gremiums an Mitarbeiter hervor, das dem Handelsblatt vorliegt.
Eine Sprecherin der Bank verwies darauf, dass Einzelheiten noch nicht feststünden und noch mit den Arbeitnehmergremien zu verhandeln seien. Die Bank hat vor Kurzem angekündigt, dass bis 2023 netto rund 2300 Jobs wegfallen sollen.
Das Institut will 4300 Stellen streichen, aber an anderer Stelle 2000 Jobs neu aufbauen.
Erste Planungseckdaten scheinen den Arbeitnehmervertretern aber schon bekannt zu sein. Allein mit den Filialschließungen soll laut Gesamtbetriebsrat „ein weiterer Abbau von mehreren Hundert Privatkunden-Mitarbeitern verbunden sein“. Die Bank will rund 250 Zweigstellen dichtmachen und zugleich 50 Filialen laut Betriebsrat „an interessanten Lokationen neu eröffnen“.
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