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Umwelt-Noten für die Deutsche Bank Jain und Fitschen bleiben sitzen

Finanzmarktkritiker, Umweltschützer und Menschenrechtsorganisationen stellen vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank ihr eigenes Zeugnis aus. Nur in Fächern wie „Profitorientierung“ erhält die Bank gute Noten.
22.05.2013 Update: 22.05.2013 - 14:00 Uhr 3 Kommentare
Das Vorstandsduo der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain, steht bei Nichtregierungsorganisationen in der Kritik. Quelle: dapd

Das Vorstandsduo der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain, steht bei Nichtregierungsorganisationen in der Kritik.

(Foto: dapd)

Berlin Einen Tag vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank laden Nichtregierungsorganisationen in Berlin zu einer „Zeugniskonferenz“ ein. Die vereinigten Finanzmarktkritiker, Umweltschützer und Menschenrechtsorganisationen wollen in einer eigenen Bilanz die Leistungen des neuen Führungsduos Jürgen Fitschen und Anshu Jain bewerten. Das Zeugnis der Nichtregierungsorganisationen wie Urgewald, Facing Finance oder Oxfam fällt verheerend aus.

„Der von der neuen Führungsspitze versprochene Kulturwandel hin zu einer auch ethisch und ökologisch verantwortlich agierenden Bank findet nicht statt“, sagt Barbara Happe von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Urgewald. „Der Profit auf Kosten von Mensch und Umwelt bleibt damit auch unter Jain und Fitschen Grundlage des Geschäftsmodells“, so Happe.

Die Nichtregierungsorganisationen kritisieren unter anderem, dass die Bank Geschäfte mit Rüstungsfirmen, Atomkonzernen oder Bergbau-Gesellschaften betreibe, die Umwelt- und Menschenrechtsstandards nicht einhielten. Zudem kritisieren die Aktivisten, dass die Bank weiterhin an der Spekulation mit Nahrungsmitteln beteiligt sei.

Dementsprechend verleihen sie Deutschlands größtem Geldhaus bei den Punkten „Profitorientierung“, „Agrarspekulation“ und „Zinsmanipulation“ polemisch die Note „sehr gut“. Ein „gut“ vergeben die Organisationen bei „Landraub“ oder „Radioaktiver Ausstrahlung“. Bei den Punkten „Kulturwandel“, „Transparenz“, „Klimaschutz“ oder „Achtung der Menschenrechte“ beurteilen sie die Bank hingegen mit der Note „ungenügend“.

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    Die konkrete Mängelliste der Aktivisten ist lang. Laut den Organisationen Facing Finance und Urgewald verschafft die Deutsche Bank etwa weiterhin Unternehmen Geld, die Umwelt- und Menschenrechte missachten und das Klima massiv schädigten. Sie vergebe Kredite an Rüstungskonzerne, die ihre Waffen in Krisengebiete liefern sowie an Atomfirmen und sie spekuliere weiter mit Agrarrohstoffen.

    „Versetzung ist nicht zu empfehlen“
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    3 Kommentare zu "Umwelt-Noten für die Deutsche Bank: Jain und Fitschen bleiben sitzen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich halte von der Deutschen Bank NICHTS! Wegen möglichst
      viel Profit scheuen sich die Macher dieses Geldinstituts
      NICHT davor zurück, u.U. - bildhaft gesprochen - über Leichen zu gehen ...

    • Was sind denn das für Wichtigtuer? Ich habe von diesen Organisationen bisher noch nichts gehört. Mir war auch nicht bekannt, dass die Deutsche Bank an der Produktion von Atomwaffen und Streubomben beteiligt ist. Hoffentlich schüttet sie diese nicht an uns Aktionäre aus.

    • Laurel und Hardie (Dick und Doof) hätten ihre wahre Freude.

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