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Premium Unicredit-Sparprogramm Italienische Zwangsdiät für Hypo-Vereinsbank

Der Hypo-Vereinsbank droht ein schmerzhafter Stellenabbau – mal wieder. Noch stehen keine Zahlen fest. Aber dass der Kelch an der HVB vorübergeht ist unwahrscheinlich. Denn sie ist ineffizienter als die Unicredit-Gruppe.
07.09.2015 - 12:22 Uhr
Die psychische Belastung vieler Mitarbeiter ist hoch. Quelle: Reuters
Unicredit in Mailand

Die psychische Belastung vieler Mitarbeiter ist hoch.

(Foto: Reuters)

Frankfurt, Mailand Stellenabbau? Ein Wort, das manch einen Angestellten schaudern lässt – nicht aber viele der mittlerweile hart gesottenen Banker der Hypo-Vereinsbank. „Es ist ja schon fast Gewohnheit: Alle paar Jahre rollt ein Stellenabbauprogramm über die Mitarbeiter hinweg“, sagt der Münchener Verdi-Bezirksfachbereichssekretär Gregor Völkl dem Handelsblatt. Das gehöre für die Mitarbeiter der Bank mittlerweile schon fast zum Alltag.

Dabei sind die jüngsten Zahlen, die vergangene Woche zum geplanten Stellenabbau an die Öffentlichkeit durchsickerten, imposant: Federico Ghizzoni, Chef des Mutterkonzerns Unicredit, will in den kommenden Jahren mehr als 10.000 Stellen streichen, fast sieben Prozent der gesamten Belegschaft. In Italien geht man in Gewerkschaftskreisen davon aus, dass davon 4000 bis 5000 auf das Konto von Italien gehen, der Rest vor allem auf das deutsche und österreichische. Davon sind 2 700 bereits bekannt.

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