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US-Großbanken Citi spart weiter für Prozesskosten

Die US-Großbanken Citigroup und Bank of America stellen sich auf niedrigere Einnahmen aus dem Handel ein. Die Citigroup belasten zudem Milliardenrückstellungen für zusätzliche Rechtskosten.
09.12.2014 - 20:29 Uhr Kommentieren
Schwere Zeiten für die Citigroup: Die Bank belasten Milliardenrückstellungen für zusätzliche Rechtskosten. Und auch die Handelseinnahmen brechen ein. Quelle: AFP

Schwere Zeiten für die Citigroup: Die Bank belasten Milliardenrückstellungen für zusätzliche Rechtskosten. Und auch die Handelseinnahmen brechen ein.

(Foto: AFP)

New York Schwache Handelsgeschäfte belasten die US-Großbanken Citigroup und Bank of America (BofA). Für das vierte Quartal erwarten die beiden Kreditinstitute niedrigere Einnahmen aus ihren Handelsaktivitäten. Die Citigroup gehe von einem Rückgang um rund fünf Prozent aus, sagte Bankchef Mike Corbat am Dienstag bei einer Investorenkonferenz in New York. Die Bank of America rechne mit einer Abschwächung sowohl im Vergleich zum dritten Quartal als auch zum Vorjahr. Eine konkrete Zahl nannte die Bank in ihrer Präsentation nicht.

Vor allem der Anleihehandel macht den meisten Banken seit 2009 zu schaffen. Hintergrund sind neue Vorschriften, die Banken von unnötigen Risiken abhalten sollen. Etliche Geldhäuser haben seitdem ihre Handelsgeschäfte verkleinert oder sogar abgegeben.

Die Deutsche Bank setzt stattdessen mehr denn je auf den Anleihehandel. Die Bank spekuliert in ihrer wichtigsten Domäne auf höhere Margen, wenn es nach dem Rückzug wichtiger europäischer Konkurrenten weniger Mitspieler gibt.

Die Citigroup leidet nicht nur unter dem schwachen Handelsgeschäft. Auch Milliardenrückstellungen für zusätzliche Rechtskosten werden den Gewinn der US-Großbank zum Jahresende weitgehend auffressen. Das Institut werde dafür 2,7 Milliarden Dollar in der Quartalsbilanz verbuchen, ergänzte Corbat.

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    Hinzu kämen 800 Millionen Dollar für Sanierungskosten wie zum Beispiel Abfindungen für entlassene Mitarbeiter an. Trotz der Rückstellungen werde die Citigroup im vierten Quartal "geringfügig profitabel" sein, kündigte Corbat an.

    Die Rechtskosten fallen ihm zufolge unter anderem im Zusammenhang mit dem Libor-Skandal an. Dabei geht es um dem Verdacht, dass Händler an Referenzzinsen gedreht haben, um Handelsgewinne einzustreichen. Auch im Devisenhandel und bei der Einhaltung von Regeln gegen Geldwäsche ist die Bank ins Visier der Justiz geraten.

    So gehörte die Citigroup zu den sechs Großbanken, gegen die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und der Schweiz wegen der Manipulation von Devisenkursen Strafen von insgesamt 4,3 Milliarden Dollar verhängten[ID: nL6N0T25RI].

    Citigroup-Aktien lagen am Nachmittag in einem schwachen Marktumfeld 2,1 Prozent im Minus, Bank-of-America-Anteilsscheine verloren 1,9 Prozent.

    • rtr
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