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US-Investmentbank JP Morgan Chase erwägt Zusammenarbeit mit Blockchain-Start-up Consensys

Die größte US-Bank könnte ihre Blockchain-Aktivitäten mit denen eines New Yorker Start-ups zusammenlegen.
12.02.2020 - 18:13 Uhr Kommentieren
Die Bank hat mit Quorum ein eigenes Blockchain-Projekt. Quelle: Reuters
Zentrale von JP Morgan Chase & Co in New York

Die Bank hat mit Quorum ein eigenes Blockchain-Projekt.

(Foto: Reuters)

New York Die US-Großbank JP Morgan Chase denkt Insidern zufolge darüber nach, die hauseigene Blockchain-Technologie mit der eines Start-ups zu verschmelzen. Derzeit laufen die Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss mit dem New Yorker Blockchain-Unternehmen Consensys, hieß es. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet.

JP Morgan hatte früher als andere Banken in die neue Technologie investiert, auf der auch viele Kryptowährungen basieren. Quorum heißt die hauseigene Blockchain von JP Morgan, die unter anderem  für den  internationalen Zahlungsverkehr genutzt wird – auch von anderen Banken. Sie basiert auf der sogenannten Ethereum-Blockhain, die auch von Consensys genutzt wird.

Consensys-CEO Joseph Lubin hat Ethereum damals mit entwickelt und hatte das Start-up 2014 als eine Art Inkubator gegründet, der dabei helfen soll, die Technologie zu verbreiten und neue Anwendungsbereiche zu finden. Die mit dem Netzwerk verbundene Kryptowährung Ether ist die zweitgrößte hinter Bitcoin.

Wie ein Zusammenschluss finanziell ausgestaltet wird, ist derzeit nicht bekannt. Bei JP Morgan arbeiten rund 25 Mitarbeiter an dem Quorum-Projekt. Quorum wird bei JP Morgan vor allem für den Betrieb des sogenannten Interbank Information Network genutzt, einem Netzwerk für internationale Zahlungen, dem sich mehr als 300 Banken angeschlossen haben, darunter auch die NordLB. Auch nutzt JP Morgan die hauseigene Blockchain, um den JPM Coin zu betreiben, der vor einem Jahr startete.

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    Der JPM Coin ist ein bankeigenes Verrechnungsmittel für die Netze von JP Morgan. Er ist 1:1 an den Dollar gebunden, die Bank garantiert den unbegrenzten Umtausch. Beide Projekte sollen auch nach einem Zusammenschluss weiter bestehen.

    Consensys ist gerade in einer Umstrukturierungsphase und hat in mehreren Runden Stellen abgebaut und unrentable Projekte eingestellt. Anfang Februar kündigte das Start-up an, das Kerngeschäft um verschiedene Softwareangebote von Risikokapitalinvestments zu trennen.

    Mehr: Banken wollen ins Krypto-Geschäft einsteigen

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