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US-Investmentbank Schuldenkrise macht Morgan Stanley das Leben schwer

Die US-Großbank verbucht im zweiten Quartal fast ein Viertel weniger Einnahmen. Das Institut kehrt dennoch in die Gewinnzone zurück. Im Vorjahresquartal hatte Morgan Stanley noch ein dickes Minus hinnehmen müssen.
19.07.2012 Update: 19.07.2012 - 15:54 Uhr 5 Kommentare
Morgan Stanley ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Quelle: Reuters

Morgan Stanley ist in die Gewinnzone zurückgekehrt.

(Foto: Reuters)

New York Das maue Geschäft mit Übernahmen sowie Rückgänge im Handel machen der US-Investmentbank Morgan Stanley zu schaffen. Die Einnahmen des Instituts gingen im zweiten Quartal fast um ein Viertel auf 6,95 Milliarden Dollar zurück, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte.

Morgan Stanley reiht sich damit in die Liste der Institute ein, die wegen der europäischen Schuldenkrise Gegenwind im Investmentbanking zu spüren bekommen. Die Aktie der Bank verlor in New York vorbörslich über fünf Prozent. Die Konkurrenten von Goldman Sachs, Bank of America und JP Morgan hatten in den vergangenen Tagen mit ihren Zahlen positiv überrascht.

Trotz des schwierigen Marktumfelds kehrte Morgan Stanley im zweiten Quartal allerdings wieder in die schwarzen Zahlen zurück. Der Gewinn betrug 564 Millionen Dollar nach einem Verlust von 558 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte die Bank allerdings auch von der Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten. Wegen der quartalsweisen Bilanzierung war die Bank Anfang des Jahres noch in die roten Zahlen gerutscht.

Die Euro-Schuldenkrise verhagelt den Banken schon seit mehreren Quartalen die Handelsergebnisse. Auch im lukrativen Geschäft mit Fusionen und Übernahmen sowie Börsengängen geht kaum noch etwas, weil sich Unternehmen im unsicheren Marktumfeld nicht aus der Deckung wagen.

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    5 Kommentare zu "US-Investmentbank: Schuldenkrise macht Morgan Stanley das Leben schwer"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • So ist es ihr Dumbos. Wir privatisieren Gewinne und sozialisieren Verluste. Durch extrem niedrigen Zinssatz wird uns eine Möglichkeit gegeben Geld zu verdienen. Der niedrige Zinssatz ist eine zusätzliche Steuer für euch Sparer. Aber das merkt ihr nicht! Also, her mit der Spanienbankenhilfe. Wir das Grosskapital wollen keine Verluste realisieren sondern auf Steuerzahler umlegen. Ha ha ha. Die Polit...ren sind voll unter unserer Kontrolle. Wir können Sie aus der Portokasse bezahlen (bei all dem Geld das wir erhalten) oder können diese erpressen gesetzeskonform. He he. Also, Michel, deine Nachfahren werden Lasten tragen. Diese Lasten schlagen sich als Gewinne bei uns jetzt nieder. Hoch lebe Hochfinanz. Hoch lebe die Finanzpyramiden EFSF und ESM. Hoch lebe die Weltregierung.

    • die banken lösen einfach ihre rücklagen auf. dann haben sie genug liquide mittel, um legal ins plus zu kommen.

    • Ich frage mich,woher kommen unter den jetzigen Krisenzuständen die Gewinne her? Was sind das für Geschäfte?
      Wer sind die Verlierer auf der anderen Seite? Steuerzahler, vielleicht?

    • ... es ist jenes ungute Gefühl welches sich derzeit an Stammtischen, Schützenvereinen und freien Universitäten breit macht.

      Jenes "ungute Gefühl" wird für die uninformierte Mehrheit von Tag zu Tag Gewissheit.

    • Ich will ja nichts sagen aber bin ich der Einzige, der bei diesen ganzen PLÖTZLICHEN Milliarden-Gewinnen der US-Banken und co. ein merkwürdiges Gefühl hat?

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