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Vergleich im US-Steuerstreit Julius Bär sorgt mit 350 Millionen Dollar vor

Die nächste Schweizer Bank steht vor einer Einigung im Steuerstreit mit den USA: Die Züricher Privatbank Julius Bär bildet dafür eine vorläufige Rückstellung in Höhe von 350 Millionen Dollar.
23.06.2015 Update: 23.06.2015 - 20:18 Uhr Kommentieren
Die Privatbank aus Zürich bildet für den angestrebten Vergleich eine vorläufige Rückstellung in Höhe von 350 Millionen Dollar. Quelle: Reuters
Julius Bär

Die Privatbank aus Zürich bildet für den angestrebten Vergleich eine vorläufige Rückstellung in Höhe von 350 Millionen Dollar.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär steht im Steuerstreit mit den USA vor einer Einigung. Die Privatbank aus Zürich legt für den angestrebten Vergleich 350 Millionen Dollar zur Seite. Die Verhandlungen seien so weit fortgeschritten, dass man den wahrscheinlichen Betrag für einen Vergleich mit dem Justizministerium ungefähr beziffern könne, erklärte das Geldinstitut am Dienstag. Ein Schuldeingeständnis fordern die US-Behörden demnach nicht.

Die Rückstellung wird das Halbjahresergebnis der Bank schmälern. Bär käme wohl dennoch glimpflich davon. Experten zufolge drohte den Schweizern eine Zahlung bis zu 900 Millionen Dollar. Das US-Justizministerium ermittelt seit Jahren gegen Schweizer Institute, denen die Amerikaner Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorwerfen. UBS und Credit Suisse kauften sich mit Bußgeldzahlungen frei, die Credit Suisse musste zudem ein Schuldeingeständnis ablegen. Gegen Bär, die Zürcher Kantonalbank und rund zehn weitere Banken laufen Verfahren. Den übrigen Instituten boten die USA 2013 ein Selbstanzeige-Programm an, in dessen Rahmen eine Reihe von Geldhäusern den Steuerstreit abhaken konnten.

Schweizer Banken sehen sich in einer Reihe von Ländern mit Vorwürfen konfrontiert, vermögenden Kunden geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. In Deutschland hatte Bär ein Verfahren mit einer Zahlung von 50 Millionen Euro beigelegt.

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