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Verkaufsprozess Deutsche Bank steigt aus dem Rennen um Wirecard Bank aus

Eine Übernahme soll an den unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert sein. Santander, Solarisbank und Heidelpay bieten jedoch weiterhin.
04.09.2020 - 19:17 Uhr Kommentieren
Das Institut will die vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé geforderte Mindestsumme nicht zahlen. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Das Institut will die vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé geforderte Mindestsumme nicht zahlen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bank hat sich nach Informationen aus Finanzkreisen aus dem Bieterverfahren um die Wirecard Bank zurückgezogen. Die Preisvorstellungen des Wirecard-Insolvenzverwalters und der Deutschen Bank hätten zu weit auseinandergelegen, so ein Insider.

Er bestätigte damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Insolvenzverwalter Michael Jaffé soll für die Wirecard Bank mehr als 100 Millionen Euro gefordert haben. Die Deutsche Bank und der Sprecher Jaffés lehnten eine Stellungnahme ab.

Wie das Handelsblatt von mit dem Vorgang vertrauten Personen erfahren hat, gehören der deutsche Konkurrent Heidelpay, hinter dem der Finanzinvestor KKR steht, die spanische Großbank Santander sowie die Berliner Fintech-Bank Solaris aber weiter zu den Bietern für die Wirecard Bank.

Die Gespräche treten nun laut Finanzkreisen in die heiße Phase ein. Wirecard-intern hat man sich eine Frist bis zum 11. September gesetzt, um über den Verkauf zu entscheiden.

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    Die Deutsche Bank hatte kurz nach der Wirecard-Pleite Ende Juni ihr Interesse an der Wirecard Bank bekundet, die mit einer Vollbanklizenz sämtliche Bankdienstleistungen anbieten darf. Strategie-Chef Fabrizio Campelli hatte gesagt, wenn sich im Zahlungsverkehrsbereich Gelegenheiten ergeben, „um uns zu verstärken, werden wir uns dies ansehen“.

    Später relativierte die Bank dann ihr Interesse. Am Montag bezeichnete der Chef der Unternehmenskundensparte, Stefan Hoops, die Übernahme von Teilen Wirecards dann nur noch als eine von mehreren Optionen, mit denen die Deutsche Bank ihr Zahlungsverkehrsgeschäft ausbauen kann.

    Und Vorstandschef Christian Sewing betonte auf dem Handelsblatt Banken-Gipfel, Wirecard habe in einem ganzen Jahr so viele Transaktionen abgewickelt wie die Deutsche Bank an einem Montagmorgen.

    Statt die Wirecard Bank zu kaufen, hat die Deutsche Bank stattdessen nun mehrere Mitarbeiter Wirecards angeworben, darunter Kilian Thalhammer, der bis zur Insolvenz Produktchef von Wirecard war. In einem LinkedIn-Beitrag vom 2. September nennt Thalhammer mehrere Mitarbeiter, die ebenfalls von Wirecard zur Deutschen Bank wechseln.

    Mehr: Der neue Wettlauf im Zahlungsverkehr

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