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Vermögensverwalter Blackrock übertrifft Erwartungen der Analysten

Der weltgrößte Fondsanbieter profitiert vor allem von hoher Nachfrage nach ETF, verbucht aber erstmals seit einem Jahr Abflüsse von Profi-Investoren.
14.07.2021 - 18:13 Uhr Kommentieren
Das verwaltete Vermögen von Blackrock stieg um knapp ein Drittel auf einen Rekordwert von 9,49 Billionen Dollar. Quelle: Reuters
Blackrock-Gebäude in New York

Das verwaltete Vermögen von Blackrock stieg um knapp ein Drittel auf einen Rekordwert von 9,49 Billionen Dollar.

(Foto: Reuters)

New York Der größte Vermögensverwalter der Welt, Blackrock, hat im zweiten Quartal einen starken Zuwachs verbucht. Der Gewinn kletterte dank höherer Erträge durch Fondsgebühren um 28 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar, wie Blackrock mitteilte.

Die Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um ein knappes Drittel auf 4,8 Milliarden Dollar und übertrafen damit die Erwartungen der Analysten, die mit 4,6 Milliarden gerechnet hatten. Der Konzern profitierte von der Suche der Anleger nach Anlagemöglichkeiten in Form von Fonds und ETFs.

Das verwaltete Vermögen von Blackrock stieg um knapp ein Drittel auf einen Rekordwert von 9,49 Billionen Dollar. Ein knappes Drittel davon macht die stark wachsenden ETF-Sparte aus, was die hohe Nachfrage von Anlegern rund um den Globus nach den preiswerten börsengehandelten Fonds widerspiegelt, die einen leichten Zugang zum Kapitalmarkt bieten. In ETFs von Blackrock steckten Anleger im zweiten Quartal neues Kapital von netto 75 Milliarden Dollar, nach 51 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.

Abflüsse verbuchte der Fondsriese bei nicht börsengehandelten Aktien-Indexfonds im Umfang von netto 26,5 Milliarden Dollar, was laut Blackrock den ersten Kapitalabzug seit einem Jahr bedeutet. Dahinter steckt demnach ein großer US-Pensionsfonds, der den Blackrock-Fonds sogar 58 Milliarden Dollar entzogen haben soll.

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    Unter dem Strich entnahmen Großinvestoren im zweiten Quartal bei dem Fondsriesen 37 Milliarden Dollar Kapital. Insgesamt sammelte Blackrock netto 81 Milliarden Dollar ein.

    Blackrock als weltgrößter ETF-Anbieter hat zudem im aktiven Fondsmanagement zugelegt und im zweiten Halbjahr netto 62,8 Milliarden Dollar neues Kapital eingesammelt. Diese Fonds machen rund ein Viertel des gemanagten Vermögens aus, stehen aber für die Hälfte der Gebühreneinnahmen.

    Der Kurs der Blackrock-Aktie gab am Mittwoch nach, nachdem er zuvor im Einklang mit den führenden US-Indizes neue Rekordniveaus erreicht hatte.

    Mehr: Warum die Gewinn der 100-Billionen-Dollar-Vermögensverwalterbranche kaum mehr steigen.

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