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Vermögensverwaltung Berenberg will nur Millionäre

Die Vermögensverwalter der Hamburger Privatbank Berenberg sind wählerisch: Sie wollen ihre Dienste nur Kunden zur Verfügung stellen, die mindestens eine Million Euro Vermögen vorweisen können.
25.05.2014 - 16:19 Uhr 1 Kommentar
In der Zentrale der feinen Hamburger Privatbank Berenberg sind nur Millionäre willkommen. Quelle: PR

In der Zentrale der feinen Hamburger Privatbank Berenberg sind nur Millionäre willkommen.

(Foto: PR)

Frankfurt Die Hamburger Privatbank Berenberg will derzeit Kunden loswerden, die ihr nicht ausreichend Kapital zur Verwaltung überlassen haben. Das berichtet das Handelsblatt in seiner Montagsausgabe.  Betroffene, die weniger als eine Million Euro angelegt haben, bekamen in den vergangenen Wochen Post.

In einem Schreiben, das der Zeitung vorliegt, heißt es: „Damit wir die gebotene Streuung auf gemeinsam definierte Anlagenklassen zur Minimierung der Anlagerisiken herbeiführen können, steht unsere Expertise ab einem liquiden Vermögen in Höhe von ca. einer Million Euro zu Verfügung.“ Die Hanseaten bestätigen, dass derzeit einige wenig ertragreiche Kunden ausgesiebt werden. In Finanzkreisen ist von einer höheren zweistelligen Zahl die Rede. Berenberg will diese Zahl nicht kommentieren.

Zur Begründung führte ein Sprecher zwei Gründe an: So sollte das Vermögen groß genug sein, um auf verschiedene Anlageklassen aufgeteilt werden zu können. Ziel sei es, die Investmentrisiken zu verkleinern. Zudem gebe es viele Kunden, die ihre Anlageentscheidung in letzter Konsequenz selbst treffen wollten. „Gerade hier steigen aufgrund der regulatorischen Anforderungen die Aufwände und Kosten stark an“, so der Sprecher. Eine Million sei dabei nicht als starre Größe zu sehen, hiervon könne in Einzelfällen abgewichen werden, wenn der Kunde mehr Dienstleistungen in Anspruch nimmt.

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    1 Kommentar zu "Vermögensverwaltung: Berenberg will nur Millionäre"

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    • Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

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