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Premium VÖB-Präsident Johannes-Jörg Riegler „Es wird nicht besser“

Der Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), Johannes-Jörg Riegler, hat die Kreditwirtschaft auf weiterhin schwere Zeiten eingestimmt. „Es wird nicht besser“, sagte er auf der Handelsblatt-Jahrestagung für Sparkassen und Landesbanken. Der Ertragsdruck, maßgeblich bedingt durch Niedrigzinsen, werde noch „einige Jahre“ andauern. „Jammern bringt aber nichts“, sagte Riegler, der in Personalunion auch Chef der BayernLB ist.
02.02.2017 - 17:50 Uhr
Eigenkapitalrenditen alarmieren. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Johannes-Jörg Riegler

Eigenkapitalrenditen alarmieren.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

In erster Linie sieht der Manager die Banken selbst in der Pflicht: „Wir müssen intern unsere Hausaufgaben machen und tragfähige Geschäftsmodelle finden.“ Keine Probleme habe er damit, wenn mit den jungen Finanztechnologieunternehmen (Fintechs) neue Wettbewerber auf den Plan treten, die sich auf Teile der Wertschöpfungsketten konzentrieren. Mit dieser Herausforderung könne man unternehmerisch umgehen.

Schwerer tut sich Riegler mit dem aus seiner Sicht überbordenden Regelwerk. „Jede Maßnahme isoliert für sich betrachtet, macht Sinn“, aber insgesamt seien die Belastungen erheblich und finanziell immer schwerer zu stemmen. Im Jahr 2014 lagen die regulatorischen Kosten für die BayernLB beispielsweise bei neun Millionen Euro, 2015 summierten sich die Belastungen bereits auf mehr als 100 Millionen Euro.

Eine VÖB-Studie belege, dass die Regulierungseffekte bei einer Durchschnittsbank zu einer Verringerung der Eigenkapitalrendite auf zwei Prozent führe. „Das ist eine alarmierende Zahl. Damit verdienen Banken nicht einmal ansatzweise die Kapitalkosten“, so Riegler.

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