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Vorgänger gefeuert Chris Vogelzang muss den nächsten Skandal bei der Danske Bank bewältigen

Der neue Chef der Danske Bank entlässt den Ex-Interims-CEO. Er soll Kunden ein überteuertes Investmentprodukt verkauft haben.
24.06.2019 - 16:02 Uhr Kommentieren
Chris Vogelzang: Neuer Skandal bei der Danske Bank Quelle: imago images / Ritzau Scanpix
Chris Vogelzang

Seit Anfang Juni neuer Chef der Danske Bank.

(Foto: imago images / Ritzau Scanpix)

Stockholm Dänemarks größte Bank kommt aus den Schlagzeilen einfach nicht heraus: Noch ist der Geldwäscheskandal nicht aufgearbeitet, da erschüttert schon die nächste Affäre die Danske Bank. Chris Vogelzang, erst seit Anfang Juni neuer Chef des Geldinstituts, entließ am Montag den Interims-CEO Jesper Nielsen.

Dem 50-Jährigen, der bis zur Ernennung von Vogelzang die Bank kommissarisch geleitet hatte, wird vorgeworfen, Danske Bank-Kunden ein überteuertes Investmentprodukt, das „Flexinvest Fri“, verkauft zu haben. Vogelzang, der vor seinem Amtsantritt bei der Danske Bank dem Vorstand der niederländischen Bank ABN Amro angehörte, entschuldigte sich bei den betroffenen rund 87.000 Kunden und kündigte an, sie zu entschädigen.

Dafür stünden umgerechnet 54 Millionen Euro bereit. Er versprach ihnen, dass die Bank alle notwendigen Schritte unternehmen werde, damit „so etwas in Zukunft nicht wieder geschehen kann“. Der entlassene Nielsen war zuletzt Chef des dänischen Bankgeschäfts der Danske Bank. Er sei mitverantwortlich dafür, dass man den Kunden ein „ungeeignetes Finanzprodukt“ verkauft habe, sagte Vogelzang.

Der muss sich jetzt weiter mit der Aufarbeitung des Geldwäscheskandals beschäftigen. Dänische, amerikanische und estnische Ermittler werfen dem Bankhaus vor, zwischen 2007 und 2015 über die kleine estnische Danske-Bank-Filiale rund 200 Milliarden Euro gewaschen zu haben. Der Bank drohen massive Geldstrafen.

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