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Vorläufige Zahlen Aareal schließt wohl Verkauf von IT-Tochter mittelfristig nicht aus

Die Aareal Bank könnte ihre Softwaretochter weiterentwicklen, um sie mittelfristig zu veräußern. Ein aktivistischer Investor fordert bereits einen Verkauf oder Abspaltung.
13.01.2020 Update: 13.01.2020 - 14:47 Uhr Kommentieren
Aareal Bank baut Kreditrisiken ab Quelle: PR
Aareal Bank

Die Bank hält an ihrem Jahresziel eines Konzerngewinns von rund 240 Millionen Euro fest.

(Foto: PR)

Frankfurt Die Aareal-Bank-Softwaretochter Aareon könnte einem Insider zufolge in einigen Jahren auf den Markt kommen. Der Vorstand wolle die Tochter zunächst im Konzern behalten und weiterentwickeln, sagte eine mit der Sache vertraute Person zur Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass die Bank die 100-prozentige Tochter danach veräußere. Der Wert von Aareon, mit deren Software Vermieter die Verwaltung von Immobilien und Mietzahlungen abwickeln, wurde von Insidern zuletzt auf 500 bis 600 Millionen Euro geschätzt.

Aareal-Bank-Chef Hermann Merkens hatte zuvor erklärt, die Aareon solle als „integraler Bestandteil“ des Unternehmens weiterentwickelt und als eigenständige Software-Firma am Markt positioniert werden. „Klar ist aber auch: Wir sind jederzeit bereits, auch ganz neue Wege zu gehen, wenn es die Umstände erfordern“, fügte er hinzu. Aareon steht derzeit im Fokus des aktivistischen Investors Teleios. Dieser fordert einen Verkauf oder Abspaltung vom Aareal-Konzern.

Die Aareal Bank bestätigte am Montag zudem die Ergebnisprognose für 2019 und gab bekannt, dass sie ihre Kreditrisiken im vergangenen Jahr reduziert hat. Das Volumen an notleidenden Krediten sei nach vorläufigen Zahlen per Ende Dezember im Vergleich zur Jahresmitte um 40 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gefallen, teilte das in Wiesbaden ansässige Institut am Montag mit.

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    Um die Portfolien abzubauen, seien im Schlussquartal Zusatzkosten von 15 Millionen Euro angefallen. Dennoch halte die Bank an ihrem Jahresziel eines Konzerngewinns von rund 240 Millionen Euro fest, erklärte Finanzchef Marc Heß.

    Mehr: Die Aareal-Bank-Tochter kauft den Münchener Software-Entwickler CalCon.

    • rtr
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