Vorwürfe an Aufseher Kunden der Dero Bank kritisieren Schließung durch die Bafin
Die Aufseher hat die Bank zugesperrt.
Düsseldorf Der Chinese Jie Lin kann immer noch nicht ganz begreifen, wie es so weit kommen konnte. 85 Millionen Euro wollte sein Telekomkonzern Phicomm in eine neue Europazentrale investieren.
Doch seit 2012 stockt das Bauvorhaben in München. Mal störte sich das Bauamt an der Zahl der Fahrradständer, mal sorgten sich Experten wegen der großen Fassade des Gebäudes um das Wohl vorbeiziehender Vögel.
Allein die Übertragung des Grundstücks vom alten auf den neuen Eigentümer dauerte ein Jahr. „In China wäre das undenkbar“, dachte sich Phicomm-Europachef Lin. Dann wurden seine Erlebnisse mit deutschen Behörden noch seltsamer.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Bank zugesperrt, die für Phicomm AG eine Kapitalerhöhung durchführte. Jetzt kommen die Aktionäre der Phicomm weder an ihre Aktien, noch können sie das eingezahlte Kapital zurückholen. Moratorium nannte sich der Zustand, in den die Bafin die Dero Bank Anfang Februar stieß. Zwei Wochen später folgte die Pleite.
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