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Walser Privatbank "Unsere Eigentümerstruktur ist ein Vorteil"

Die kleine Walser Privatbank baut ihr Geschäft in Deutschland aus. Handelsblatt.com sprach mit Jürgen Herter, dem Chef des Private Banking  über neue Namen, reiche Kunden und das Kleinwalsertal.
05.05.2011 - 10:57 Uhr Kommentieren

Frankfurt Herr Herter, im vergangenen Jahr hat Ihre Bank den Namen geändert: Aus Raiffeisenbank  Kleinwalsertal wurde die Walser Privatbank.  Hat sich der neue Name bislang ausbezahlt?

Er kommt gut bei den Kunden an, ja. Aus dem Zusatz Privatbank erkennt man nun sofort, wo unser Schwerpunkt liegt, nämlich im Private Banking, der Beratung vermögender Kunden. Es war die richtige Entscheidung, den Namen zu wechseln.

Raiffeisenbank war Ihnen also zu altmodisch?  
Nein, das nicht. Aber der Name brachte unsere Spezialisierung zu wenig auf den Punkt. Mit der Bezeichnung Raiffeisenbank verbinden Kunden gewöhnlich andere Dinge, andere Schwerpunkte - das Girokonto oder die Baufinanzierung beispielsweise.  

Und doch sind Sie ein genossenschaftliches Haus geblieben, auch wenn sich der Name geändert hat ...
Das stimmt, unsere Eigentümerstruktur ist nach wie vor genossenschaftlich geprägt.  Wir sehen das übrigens als großen Vorteil gegenüber anderen Anbietern. Wir sind aufgrund dieser Struktur eine sehr sichere Bank; unsere Eigenkapitalquote liegt bei 23 Prozent.

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Standort erkennen

    Sie haben kürzlich  einen Standort in Düsseldorf aufgemacht, Anfang Juli folgt Stuttgart. Warum diese beiden Städte, warum nicht Frankfurt oder Hamburg? 

    Weil ein Großteil unserer Kunden, die bisher ins Kleinwalsertal gekommen sind,  aus dem Rheinland und aus dem Stuttgarter Raum stammen.

    Sind weitere Standorte geplant in Deutschland?

    Bislang nicht. Wir wollen Schritt für Schritt machen. Langfristig schließe ich das aber nicht aus.

    Das Kleinwalsertal profitierte viele Jahre als Bankstandort vom österreichischen Bankgeheimnis. Auch deshalb sind viele Deutsche zu Ihnen gekommen.  Mittlerweile schaut die Politik aber genauer hin - wie hat sich Ihr Geschäft  seither verändert?

    Der Schutz der finanziellen Privatsphäre mag für den einen oder anderen Anleger ein Motiv für eine Anlage im Ausland gewesen sein. Da unsere Kunden uns vor allem als verlässlichen und kompetenten Partner schätzen, waren die Abflüsse in der jüngsten Vergangenheit moderat.

    Und warum sollte der das Geld zu Ihnen bringen, statt zu einer der deutschen Vermögensverwaltung oder Privatbank?

    Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Beratung und Betreuung vermögender Kunden. Aufgrund unserer Eigentümerstruktur sind wir sehr solide aufgestellt; ich erwähnte zuvor unsere Eigenkapitalquote. Außerdem ist die Einstiegsschwelle bei uns nicht so hoch wie bei anderen Häusern, die sich auf das Private-Banking fokussiert haben.

    Wie viel Geld muss ein Kunde mitbringen?

    300000 Euro.  

    Jürgen Herter leitet den Bereich Private Banking bei der Walser Privatbank. 



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