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Wandel zum Wertpapierhaus Dekabank bleibt trotz Umbau profitabel

Der Umbau der Dekabank trägt weiter Früchte: Das Geldinstitut hat im ersten Halbjahr 322 Millionen Euro verdient und sieht sich in seinem Jahresziel bestätigt. Der Gewinn ist hauptsächlich dem Kapitalmarkt zu verdanken.
26.08.2014 - 13:11 Uhr Kommentieren
Das Logo an der Fassade der Dekabank in Frankfurt am Main. Die Dekabank erlebt derzeit einen Umbau vom reinen Fondsdienstleister zum zentralen Wertpapierhaus der Sparkassen. Quelle: dpa

Das Logo an der Fassade der Dekabank in Frankfurt am Main. Die Dekabank erlebt derzeit einen Umbau vom reinen Fondsdienstleister zum zentralen Wertpapierhaus der Sparkassen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Dekabank sieht sich nach den ersten sechs Monaten auf Kurs für ihr Jahresziel. Das Institut sei auf gutem Wege, wie im Vorjahr ein wirtschaftliches Ergebnis von rund 500 Millionen Euro einzufahren, erklärte Vorstandschef Michael Rüdiger am Dienstag. Per Ende Juni standen 322 (Vorjahr: 324) Millionen Euro zu Buche, was insbesondere dem florierenden Kapitalmarkt- und Immobiliengeschäft zu verdanken war. Bei den Kunden sammelte die Deka für Fonds und Zertifikate unter dem Strich vier Milliarden Euro an neuen Geldern ein - das war allerdings 30 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Rüdiger ist seit seinem Amtsantritt Ende 2012 dabei, die Dekabank vom reinen Fondsdienstleister zum zentralen Wertpapierhaus der Sparkassen umzubauen, denen das Institut inzwischen komplett gehört. Zur Neuausrichtung gehörte auch die Übernahme von Teilen des Kapitalmarktgeschäfts und der Fondssparte der Landesbank Berlin, die zur reinen Hauptstadtsparkasse geschrumpft ist. Das zahlt sich zunehmend aus. Auch der Ausbau des Zertifikate-Geschäfts kommt bei den Kunden offenbar an: Gut die Hälfte der Nettomittelzuflüsse entfiel im Halbjahr auf solche Wertpapiere.

Rüdiger hatte bereits im Juli signalisiert, dass die Dekabank mit der ersten Jahreshälfte zufrieden ist und die Umbaukosten gut wegsteckt. Das Neugeschäft bei der Geldanlage wird jedoch nach wie vor maßgeblich von Profi-Investoren wie Versicherungen und Stiftungen getrieben. Kleinanleger, eigentlich die typischen Sparkassen-Kunden, machen dagegen weiter in großer Zahl einen Bogen um Fondsprodukte, wie regelmäßig aus der Statistik des Branchenverbandes BVI hervorgeht.

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