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Was ist Investmentbanking?

In kaum einem Job verdient man so viel. Boni machen das Gehalt am Jahresende noch größer. Aber was genau ist eigentlich Investmentbanking? Nach diesem Artikel weißt du Bescheid.
  • Orange by Handelsblatt
08.07.2019 - 11:25 Uhr Kommentieren
Wall-Street-Banker
Wall-Street-Banker

„Wenn man mit um den Titel spielen will, dann muss man eben bestimmte Spieler halten oder holen.“ (Foto: Getty Images)

Dieser Artikel ist am 08. Juli 2019 bei Orange - dem jungen Portal des Handelsblatts - erschienen.

Das Geschäftsfeld hat durchaus Glamourfaktor. Investmentbanker sind die Topverdiener der Finanz-Branche. Weil sie nach Erfolg bezahlt werden, kassieren sie oft Millionengehälter. Ein kleiner Porsche zum Zahltag ist da schon mal drin. Allerdings: Der Job ist nichts für schwache Nerven. Und Überstunden und durchgearbeitete Nächte sind die Regel.

Investmentbanker: Berater der Unternehmen

Bei der Deutschen Bank ist das Investmentbanking ein Geschäftsfeld von mehreren. Es gibt aber auch Geldhäuser, die auf das Investmentbanking spezialisiert sind, zum Beispiel Goldman Sachs aus den USA.

Investmentbanker bieten verschiedene Dienstleistungen an. Ein Teil bezieht sich auf das Geschäft an der Börse. Der Handel mit Aktien, Anleihen und Rohstoffen läuft im Investmentbanking.

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    Der andere Teil ist die Beratung von Unternehmen, wenn diese Geld brauchen oder sich mit einem anderen Unternehmen zusammenschließen wollen. Die Banker helfen ihren Kunden dabei, an die Börse zu gehen. Und sie finden heraus, zu welchem Preis Anleger bereit sind, die Aktien des Unternehmens zu kaufen.

    Investmentbanker checken für Unternehmen, ob es sinnvoll ist, einen Wettbewerber zu kaufen – oder besser nicht. Man spricht dann von einer Übernahme. Häufig wollen Firmen nur einen bestimmten Teil ihres Unternehmens, eine sogenannte Sparte verkaufen. Hier helfen Investmentbanker, den richtigen Käufer zu finden.

    Investmentbanking: Geschäft mit miesem Image

    Der Ruf von Investmentbankern ist nicht gerade gut. Gierig und nur am kurzfristigen Erfolg interessiert lautet ein häufiges Urteil. Manche Investmentbanker haben extrem hohe Gehälter kassiert, während die Banken, für die sie arbeiteten, in der Finanzkrise pleite waren. Andere Investmentbanker manipulierten jahrelang Zinssätze, um daraus Profit für eigene Geschäfte zu schlagen.

    Investmentbanken haben ihren Kunden außerdem schlechte Immobilienkredite aus den USA verkauft, ohne sie korrekt über die Risiken aufzuklären. Das führte dazu, dass in der Finanzkrise viele Menschen ihr Vermögen verloren haben. Deswegen gibt es inzwischen immer strengere Regeln für das Investmentbanking.

    Mehr: „Hey, ich kann das!“

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