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Wegen Geldwäscheskandal Schwedens Finanzaufsicht prüft Sanktionen gegen Swedbank

Über Konten der schwedischen Bank sollen fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Jetzt muss die Swedbank womöglich mit einer Strafe rechnen.
29.10.2019 - 11:38 Uhr Kommentieren
Schweden: Finanzaufsicht prüft Sanktionen gegen Swedbank Quelle: Reuters
Swedbank

Die Swedbank hat nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen Privat- und knapp 600.000 Firmenkunden und sieht sich als eine der führenden Banken in Schweden und im Baltikum.

(Foto: Reuters)

Stockholm Der mutmaßlich in einen Geldwäscheskandal verwickelten Swedbank drohen in Schweden Sanktionen. Die schwedische Finanzaufsicht hat im Zuge ihrer Ermittlungen eine Sanktionsprüfung eingeleitet. Man wolle überprüfen, ob die bei den Untersuchungen beobachteten Mängel und Schwachstellen zu einer Strafmaßnahme führen oder die Ermittlungen auf andere Weise beendet werden sollten, teilte die Behörde am Dienstag mit.

Für eine solche Untersuchung gebe es ausreichende Gründe. Auch die Ermittlungsbehörden in Estland wollen laut der Behörde parallel einen Sanktionsprozess gegen die estnische Tochterfirma der schwedischen Bank aufnehmen.

Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar Vorwürfe erhoben, dass über Swedbank-Konten im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank in Estland umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden seien. In mehreren Ländern laufen nun Ermittlungen gegen die Bank.

Die schwedische Finanzaufsicht will ihre Untersuchungsergebnisse voraussichtlich Anfang 2020 veröffentlichen. Die Swedbank hat nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen Privat- und knapp 600.000 Firmenkunden und sieht sich als eine der führenden Banken in Schweden und im Baltikum.

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    Mehr: Wegen der drohenden Geldstrafen will die Swedbank einen Kapitalpuffer aufbauen. Deshalb zahlt sie künftig nur noch 50 statt 75 Prozent des Gewinns an Aktionäre aus.

    • dpa
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