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Wegen historischem Preisverfall Bank-of-China-Kunden verloren 900 Millionen Euro mit Öl-Wetten

Chinesische Privatanleger haben beim Ölpreis-Crash in der vergangenen Woche höhere Verluste eingefahren als zunächst vermutet. Die Summe könnte noch weiter ansteigen.
27.04.2020 - 10:46 Uhr Kommentieren
Hunderte Bank-of-China-Kunden forderten die Bank auf, einen Teil ihrer Verluste im Rahmen des Ölpreis-Kollaps zu übernehmen. Quelle: Reuters
Bank of China in Shenzhen

Hunderte Bank-of-China-Kunden forderten die Bank auf, einen Teil ihrer Verluste im Rahmen des Ölpreis-Kollaps zu übernehmen.

(Foto: Reuters)

Die Bank of China Ltd. hat ihre Schätzung, wie viel Geld Privatanleger beim Kollaps eines an US-Rohöl-Futures gebundenen Produktes verloren haben, um das 11-fache auf mehr als 7 Milliarden Yuan (911 Millionen Euro) erhöht. Das verlauteten informierte Kreise.

Mitte letzter Woche wurden die Verluste noch auf 600 Millionen Yuan geschätzt. Die Schätzung wurde nach oben hin angepasst, nachdem mehr Informationen aus den über 10.000 Filialen gesammelt wurden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Die Zahl ist noch nicht endgültig und kann sich erneut ändern, wenn mehr Filialdaten untersucht werden, sagte eine der Personen.

Die Verluste entstanden im Zusammenhang mit dem Ölpreisrutsch der Sorte West Texas Intermediate unter die Nulllinie. Am 20. April wickelte die Bank WTI-Kontrakte für Mai, auf denen ihr Produkt „Crude Oil Treasure“ basiert, bei minus 37,63 Dollar je Barrel ab. Hunderte Bank-of-China-Kunden haben im Internet gegen das Vorgehen der Bank beim Kontrakt-Rollover protestiert und forderten sie auf, einen Teil der Verluste zu übernehmen.

Die Bank of China lehnte eine Stellungnahme ab. Seit der Einführung des Produkts im Januar 2018 wurde weder das Volumen noch die Performance des „Crude Oil Treasure“ bekannt gegeben.

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    • Bloomberg
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