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Wegen Konzernumbau Jain erwartet Kostenschub bei Deutscher Bank

Anshu Jain, Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, sieht im zu Ende gehenden Quartal große Kostenbelastungen für sein Haus. Der Abbau von Risikopositionen könne teuer werden. Doch das ist nicht der einzige Punkt.
26.09.2012 - 06:53 Uhr 2 Kommentare
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Quelle: dpa

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt.

(Foto: dpa)

London Die Deutsche Bank hat für das laufende Quartal Sonderbelastungen wegen des Stellenabbaus und der anhängigen Rechtsstreitigkeiten angekündigt. „Es gibt auf der Kostenseite Gegenwind“, sagte Co-Chef Anshu Jain am Dienstagabend auf einer Finanzkonferenz in London. Dabei erwähnte er auch mögliche Einmalbelastungen durch den Abbau von Risikopositionen. Das größte deutsche Geldhaus will bis zum Ende des ersten Quartals 2013 rund 90 Milliarden Euro an Risiken loswerden, um Eigenkapital freizusetzen. Das kann mit Ertragseinbußen und Buchverlusten einhergehen - insgesamt rechnet die Bank mit Kosten hierfür von einer halben Milliarde Euro, wie Jain deutlich machte.

Das Institut will zudem mehr als 1900 Jobs streichen, vor allem im Investmentbanking. Zudem kämpft das größte deutsche Geldhaus in den USA und anderswo mit Klagen von Anlegern und offiziellen Stellen - unter anderem wegen mutmaßlicher Manipulationen am weltweiten Zinssatz Libor.

Auf der Einnahmenseite verlaufe das dritte Quartal bislang so wie geplant. "Die Geschäfte laufen sehr solide, vor allem im Investmentbanking", bekräftigte der gebürtige Inder, der seit Juni zusammen mit Jürgen Fitschen an der Spitze des Instituts steht. Die Deutsche Bank will bis 2015 rund 4,5 Milliarden Euro einsparen, um Ertragseinbußen im Zuge der Schuldenkrise und der härteren Regulierung aufzufangen.

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    • rtr
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    2 Kommentare zu "Wegen Konzernumbau: Jain erwartet Kostenschub bei Deutscher Bank"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • wie wäre es wenn der Inder mal daran denkt seine Boni der letzten Jahre wieder zurück zu geben, denn die größten Risikopositionen die jetzt abgebaut werden und die meisten Rechtsstreitigkeiten kommen aus dem Investmentbanking.
      Herr Ackermann hatte schon recht mit Looser!

    • Rsikoposition abbauen: Das ist wie wenn der Grundschüler die schlechte Note der Arbeit noch nicht gebeichtet hat aber bereits rot auf weiß im Tornister hat. So: Die anderen haben beim Pokern gewonnen und es hat noch keiner gemerkt weil die die Ihnen für die Gewonnenen und noch als tauschwert im Umlauf befindliche Geldmenge zustehenden Produkte/Waren aus den Lagern noch nicht ausgeliefert wurden?

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