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Wegen Manipulationen Devisenhändler wohl vor Anklagen in USA

Ermittlungen wegen möglicher Devisenmanipulationen: Im kommenden Monat könnten Anklagen gegen Devisenhändler der größten Banken der Welt erhoben werden. Ihnen wird vorgeworfen, zum eigenen Vorteil getrickst zu haben.
16.09.2014 - 13:54 Uhr Kommentieren
London ist das Zentrum des internationalen Devisenhandels. Devisenhändler der größten Banken der Welt drohen Anklagen wegen möglicher Manipulation. Quelle: dpa

London ist das Zentrum des internationalen Devisenhandels. Devisenhändler der größten Banken der Welt drohen Anklagen wegen möglicher Manipulation.

(Foto: dpa)

Die amerikanischen Ermittlungsbehörden bereiten Anklagen gegen Devisenhändler bei einigen der größten Banken der Welt wegen mutmaßlicher Manipulation von Benchmark-Wechselkursen vor. Bereits im nächsten Monat könnten die Anklagen erhoben werden, wie Bloomberg News aus informierten Kreisen erfuhr.

Mehrere Bank-Mitarbeiter haben als Informanten für die staatlichen Behörden Beweise gegen ihre Kollegen gesammelt, wie das Wall Street Journal am Montag berichtete. Peter Carr, ein Sprecher des Justizministeriums, wollte dazu keine Stellung beziehen.

Auf drei Kontinenten wird mittlerweile mögliches Fehlverhalten auf dem 5,3 Billionen Dollar schweren Devisenmarkt untersucht. Im Zentrum stehen dabei unter anderen Vorwürfe, dass Händler vertrauliche Kunden-Informationen weitergegeben und konspiriert haben, um Devisen-Benchmarks zu manipulieren. Die Banken könnten sich mit den Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien schon im November einigen, hieß es bereits aus informierten Kreisen.

Die US-Behörden haben ihre Vorgehensweise gegen Einzelpersonen verschärft, nachdem ihnen von der Politik Untätigkeit vorgeworfen worden war. Bislang ist kein einziger Banker wegen eines Fehlverhaltens, das mit zur Finanzkrise beigetragen hat, zur Rechenschaft gezogen worden. Im Interview mit Bloomberg News erklärte Leslie Caldwell vom Justizministerium am 5. September, dass die Verfolgung von Einzelpersonen die beste Abschreckung darstelle.

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    Kooperationsvereinbarungen der Justizbehörden mit mehreren der Banken, gegen die Untersuchungen laufen, haben sich als umfassende Informationsquelle für die Strafverfolger erwiesen. Die Vereinbarungen waren getroffen worden, als UBS AG, Barclays Plc und Royal Bank of Scotland Group Plc Ermittlungen des Justizministeriums zur Festsetzung des Londoner Interbankensatzes Libor beilegten.

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