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Wegen Rechtstreit Citi muss Gewinn nach unten korrigieren

Die Deutsche Bank ist nicht das einzige Geldinstitut, das unter den hohen Kosten für Rechtstreitigkeiten leidet. Nun muss die US-Großbank Citigroup 600 Millionen Dollar zurückstellen - zulasten des Gewinns.
31.10.2014 - 06:27 Uhr Kommentieren
Die US-Bank hat mit steigenden Umsätzen im Firmenkundengeschäft Anfang des Jahres bereits Schwächen im Handel ausgleichen können. Quelle: AFP

Die US-Bank hat mit steigenden Umsätzen im Firmenkundengeschäft Anfang des Jahres bereits Schwächen im Handel ausgleichen können.

(Foto: AFP)

New York Rechtstreitigkeiten kommen die US-Großbank Citigroup nachträglich teuer zu stehen. Das Geldhaus muss sein Ergebnis nach unten korrigieren. Aufgrund von Rückstellungen in Höhe von 600 Millionen Dollar betrage der Nettogewinn im dritten Quartal nur noch 2,84 Milliarden Dollar, teilte die drittgrößte US-Bank am Donnerstag mit. Vor zwei Wochen hatte die Bank 3,44 Milliarden Dollar ausgewiesen. Grund für die Korrektur seien behördliche Anfragen und Ermittlungen, die schnell voranschritten. Je Aktie beträgt das Ergebnis nun 88 Cent nach zuvor 1,07 Dollar.

Nach Bekanntgabe der Korrektur fielen Citi-Aktien um zwei Prozent im nachbörslichen Handel.

Citigroup wolle bei den Ermittlungen mit den Behörden vollständig kooperieren, teilte die Bank weiter mit. Sie gehört zu sechs Großbanken, die sich voraussichtlich bis Mitte November mit der Londoner Finanzaufsicht FCA auf eine Strafe im Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt einigen dürften. Die europäischen und amerikanischen Banken müssen sich dabei auf dreistellige Millionenstrafen allein in Großbritannien einstellen. Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und auch in der Schweiz gehen seit rund einem Jahr dem Verdacht nach, dass Devisenhändler Kurse abgesprochen haben, um Kunden über den Tisch zu ziehen.

Das Institut war in der Krise vom Staat aufgefangen worden. Der Konzern soll weiter verschlankt werden. Das Geldhaus will das Profil im Firmenkundengeschäft im Ausland schärfen. Damit geht das Institut zurück zu seinen Wurzeln.

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