Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wende der Geldpolitik US-Banken leiden unter schwachem Zinsgeschäft

Die erwartete Änderung der US-Geldpolitik wirft ihre Schatten voraus: Goldman Sachs und andere US-Großbanken leiden unter einem schrumpfenden Geschäft mit Anleihen. Auch die Bonustöpfe schrumpfen.
17.04.2014 - 15:08 Uhr Kommentieren
An der Wall Street laufen die Geschäfte, aber die Euphorie nimmt ab. Quelle: Getty Images

An der Wall Street laufen die Geschäfte, aber die Euphorie nimmt ab.

(Foto: Getty Images)

New York Der große Schwenk am amerikanischen Kapitalmarkt ist an den Ergebnissen der US-Banken für das erste Quartal immer noch deutlich abzulesen. Dabei reagieren die großen Geldhäuser auf unterschiedliche Weise. Übereinstimmendes Thema waren die rückläufigen Ergebnisse im Kapitalmarktgeschäft mit Zinspapieren, außerdem das schwächere Geschäft mit dem Abschluss neuer Immobiliendarlehen.

Darin spiegelt sich wider, dass schon 2013 die Zinsen am US-Kapitalmarkt als Reaktion auf ein erwartetes Auslaufen der extrem lockeren Geldpolitik gestiegen sind. Auf der anderen Seite zeigt sich in den Quartalsergebnissen aber vor allem in den recht gut laufenden Geschäftskrediten, dass sich die amerikanische Konjunktur doch allmählich erholt.

Am Donnerstag haben Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre als letzte der großen US-Häuser ihre Quartalszahlen vorgelegt. Bei Goldman zeigte sich deutlich, dass der Kuchen des Kapitalmarktgeschäfts kleiner wird. Der Gewinn nach Steuern sank von 2,3 auf 2,0 Milliarden (vor der Vorzugsdividende), der Gewinn je Aktie von 4,60 auf 4,02 Dollar. Aber auch der Topf der Boni schmolz zusammen: um acht Prozent auf vier Milliarden Dollar.

Die Bank behauptete ihre gute Marktposition im Investment Banking, etwa bei der Beratung zu Übernahmen und Fusionen. Das Zinsgeschäft lief schlecht, das Rohstoffgeschäft recht gut, aber, etwas überraschend, gab es auch im Aktiengeschäft eine Schwäche, das bei anderen Banken recht erfreulich abschnitt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Steuereffekt hilft Wells Fargo
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    0 Kommentare zu "Wende der Geldpolitik: US-Banken leiden unter schwachem Zinsgeschäft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%