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Wettbewerbshüter Schweiz bestraft Großbanken wegen Kartellabsprachen im Devisenhandel

Jahrelang sprachen sich Devisenhändler über Preise ab. Nach der EU-Kommission verhängt nun auch die Schweiz gegen die beteiligten Banken eine Strafe.
06.06.2019 - 10:02 Uhr Kommentieren
Eine von mehreren Großbanken, die von der Weko bestraft worden ist. Quelle: Reuters
JP Morgan

Eine von mehreren Großbanken, die von der Weko bestraft worden ist.

(Foto: Reuters)

Zürich Dieser „Banana Split“ kommt die Banken teuer zu stehen: Jahrelang haben sich Devisenhändler mehrerer Großbanken beim Handel mit Euro, Dollar und anderen G10-Währungen illegal in Chaträumen abgesprochen.

Für die Kartelle, die unter den Namen „Three way banana split“ und „Essex Express“ liefen, kommt nun die Rechnung aus der Schweiz. Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) verhängte gegen fünf Großbanken eine Buße über insgesamt 90 Millionen Franken.

Die Geldstrafen richten sich gegen die britischen Banken Barclays und Royal Bank of Scotland, die amerikanischen Banken Citigroup und JP Morgan sowie gegen die japanische MUFG. Schweizer Institute bleiben dabei außen vor. Gegen die UBS wurde keine Strafe verhängt, weil sie das Kartell zuerst angezeigt hatte. Die Großbank Credit Suisse lässt es dagegen auf ein ordentliches Verfahren ankommen.

Bereits im Mai hatte auch die EU-Kommission mehrere Banken wegen illegaler Absprachen im Devisenhandel gebüßt. Die Brüsseler Behörde verhängte gegen fünf Großbanken eine Strafe von insgesamt rund einer Milliarde Euro.

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    Eine weitere Untersuchung wegen möglichen Fehlverhaltens im Edelmetallhandel hat die Schweizer Wettbewerbsbehörde dagegen eingestellt. Die Behörde war Hinweisen auf mögliche Absprachen von Deutsche Bank, Julius Bär und fünf weiteren Instituten im Handel mit Gold, Silber, Platin und Palladium nachgegangen. Der Verdacht eines Kartellverstoßes habe sich nicht erhärtet, teilte die Kommission mit.

    Mehr: Für illegale Devisen-Absprachen müssen fünf Großbanken Milliarden an die EU zahlen. Lesen Sie hier, warum es für die Geldhäuser noch teurer werden könnte.

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