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Premium Wirecard Staatsanwaltschaft München erhöht Druck auf Marsalek-Vertrauten Henry O’Sullivan

Der britische Geschäftsmann gilt als Strippenzieher im Wirecard-Skandal. Nun hoffen die deutschen Ermittler auf Rechtshilfe ihrer Kollegen in Singapur.
09.06.2021 - 13:46 Uhr
Henry O’Sullivan, eine Assistentin von Jan Marsalek und Wirecards ehemaliger Asien-Vorstand (von links) in den arabischen Emiraten. Quelle: privat
Treffen in Dubai

Henry O’Sullivan, eine Assistentin von Jan Marsalek und Wirecards ehemaliger Asien-Vorstand (von links) in den arabischen Emiraten.

(Foto: privat)

Düsseldorf Die Staatsanwaltschaft München I will klären, welche Rolle der britische Geschäftsmann Henry O’Sullivan (46) im Wirecard-Skandal spielt. Dafür haben die Ermittler ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen nach Singapur übermittelt, wie aus einer Antwort von Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl auf schriftliche Fragen des Untersuchungsausschusses des Bundestags hervorgeht.

O’Sullivan gilt als enger Vertrauter des ehemaligen Wirecard-Vorstands Jan Marsalek. Er hatte zwar keine offizielle Funktion bei dem Konzern inne, gilt in dem Skandal um das inzwischen insolvente Unternehmen aber als Strippenzieher, der mit Marsalek im Hintergrund etliche große Deals einfädelte. Insider vermuten, dass sie dabei auch in die eigene Tasche wirtschafteten.

So steht O’Sullivan in Verbindung mit der Übernahme der indischen Unternehmensgruppe Hermes im Jahr 2015. Für 326 Millionen Euro kaufte Wirecard die Firmen dem auf Mauritius registrierten Fonds Emerging Markets Investment Fund 1A (EMIF 1A) ab. Der Fonds hatte dasselbe Paket wenige Monate zuvor für nur 35 Millionen Euro erworben.

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