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Wohnungskauf Deutsche Bank untersucht Transaktion von Trumps und Kushners Privatbankerin

Rosemary Vrablic ist schon seit vielen Jahren die Bankerin von Jared Kushner und Donald Trump. Ein sieben Jahre alter Deal gerät nun ins Rampenlicht.
03.08.2020 - 04:00 Uhr Kommentieren
Die Deutsche Bank muss nun sicherstellen, dass Vrablic und ihren Kollegen nicht gegen Compliance-Regeln verstoßen haben. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank muss nun sicherstellen, dass Vrablic und ihren Kollegen nicht gegen Compliance-Regeln verstoßen haben.

(Foto: dpa)

Denver Die Deutsche Bank untersucht eine fragwürdige Transaktion ihrer New Yorker Privatbankerin Rosemary Vrablic. Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, zählt bereits seit Jahren zu ihren Kunden. Kushner hatte sie auch Trump vorgestellt, weshalb Vrablics Rolle in den Finanzbeziehungen zwischen der Deutschen Bank und dem US-Präsidenten schon länger im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.

2013 hat Vrablic gemeinsam mit zwei anderen Kollegen aus ihrem Team eine Einzimmerwohnung in Manhattans nobler Park Avenue gekauft, Kaufpreis: 1,5 Millionen Dollar. Es war eine private Transaktion, die Wohnung ein Investment. Ein Jahr später wurde sie mit Gewinn weiterverkauft. Wie nun bekannt wurde, war der Verkäufer jedoch ein Immobilienfonds, Bergel 715 Associates, an dem auch Kushner beteiligt war.

„Die Bank wird sich die Informationen, die am Freitag ans Licht kamen, genau anschauen“, sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher in New York und bestätigte damit einen Bericht der „New York Times“. Bekannt wurde die Transaktion am Freitag, als Kushner seinen persönlichen Finanzreport vorlegte, den er einmal im Jahr veröffentlichen muss. Daraus geht hervor, dass er und seine Ehefrau Ivanka Trump Einkommen in der Spanne von ein bis fünf Millionen Dollar von Bergel 715 bezogen haben.

Es war das erste Mal, dass die Firma in Kushners Report auftauchte. Der „New York Times“ zufolge halte Kushner Anteile an dem Unternehmen. Zu den Haupteigentümern gehöre George Gellert, ein enger Geschäftsfreund der Familie Kushner, die ähnlich wie Trump ein Immobilienunternehmen führt.

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    Der Deutschen Bank war die Transaktion bis dahin nicht bekannt. Sie muss nun sicherstellen, dass Vrablic und ihren Kollegen keine besonderen Konditionen eingeräumt und gegen Compliance-Regeln verstoßen wurde.

    Mehr: Die Deutsche Bank sollte den US-Präsidenten so behandeln wie jeden anderen Kunden auch. Ein Kommentar.

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