Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zahlungsdienstleister Singapur weitet Ermittlungen im Wirecard-Skandal aus

Zentralbank und Polizei von Singapur haben zwei weitere Firmen im Visier. Es geht um mutmaßliche Bilanzfälschung und die Tätigkeit als Treuhänder.
03.07.2020 Update: 03.07.2020 - 16:08 Uhr Kommentieren
Die Behörden in Singapur erklärten bereits in der vergangenen Woche, die lokale Tätigkeit von Wirecard unter die Lupe zu nehmen. Quelle: dpa
Wirecard

Die Behörden in Singapur erklärten bereits in der vergangenen Woche, die lokale Tätigkeit von Wirecard unter die Lupe zu nehmen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Behörden in Singapur weiten ihre Ermittlungen im Wirecard-Skandal aus. Auch die Firmen Citadelle Corporate Services und Senjo Group seien nun im Visier, teilten die Zentralbank und die Polizei des Stadtstaats am Freitag mit. Es gehe um mutmaßliche Bilanzfälschung und die Tätigkeit als Treuhänder ohne die dafür nötige Lizenz.

Die beiden Firmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen, Wirecard lehnte eine Stellungnahme ab. Die Behörden in Singapur nehmen bereits seit der vergangenen Woche die Aktivitäten von Wirecard in dem Land unter die Lupe. Im Zuge dieser Untersuchungen sei man auf Anhaltspunkte gestoßen, dass Vergehen begangen wurde.

Senjo bezeichnet sich auf seiner Webseite selbst als Zahlungsdienstleister und soll laut Medienberichten einer von drei umstrittenen Drittpartnern (TPA) gewesen sein, die angeblich einen Großteil der Einnahmen von Wirecard beisteuerten. Unklar ist, ob und in welchem Umfang das Drittpartnergeschäft von Wirecard überhaupt existierte, wie Wirecard vor einer Woche in einer Pflichtmitteilung an die Börse einräumte.

Citadelle soll als Treuhänder fungiert haben, der im Fokus des Skandals stehende Konten betreut hat. Wirecard war zusammengebrochen, nachdem sich herausstellte, dass in der Bilanz angesetzte 1,9 Milliarden Euro nicht wie behauptet auf philippinischen Bankkonten lagen. Der philippinische Anwalt Mark Tolentino hatte der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, er habe die Konten im Namen von Citadelle eröffnet.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Behörden hatten bereits in der vergangenen Woche erklärt, die lokale Tätigkeit von Wirecard unter die Lupe zu nehmen. Die für Treuhänder in Singapur nötige Lizenz besitzt Citadelle nach Angaben der Zentralbank des Stadtstaats nicht.

    Mehr: Deutsche Bank hat Interesse an Teilen von Wirecard.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Zahlungsdienstleister - Singapur weitet Ermittlungen im Wirecard-Skandal aus
    0 Kommentare zu "Zahlungsdienstleister: Singapur weitet Ermittlungen im Wirecard-Skandal aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%