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Premium Zahlungsdienstleister Zahlungsabwicklung für Hochrisikokunden: Die Vergangenheit holt Wirecard ein

Anlegerschützer haben Strafanzeige gegen den Zahlungsdienstleister gestellt. Der Vorwurf: Er soll Zahlungen für illegale Geschäfte abgewickelt haben. Der Konzern dementiert. Wie abhängig ist er von Risikobranchen?
03.03.2020 - 19:00 Uhr
Wirecard: Die Vergangenheit holt den Zahlungsdienstleister ein Quelle: Reuters
Wirecard-Messestand

Der Zahlungsdienstleister will umstrittene Geschäftspartner hinter sich lassen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt, München Die Anschuldigungen wiegen schwer: Es geht um „Finanztransfers in Zusammenhang mit mutmaßlich betrügerischen Online-Trading-Webseiten sowie für illegale Online-Gambling-Webseiten in beträchtlichem Ausmaß“. Solche Geschäfte sollen „seit vielen Jahren ungehindert und ungestraft“ über den Dax-Konzern Wirecard gelaufen sein.

Das wirft zumindest die Wiener Anlegerschutzorganisation „European Funds Recovery Initiative“ (EFRI) dem Zahlungsdienstleister aus Aschheim vor. EFRI vertritt nach eigenen Angaben mit Anwälten aus mehreren Ländern gut 780 Opfer betrügerischer Online-Trading-Webseiten.

Den Schaden ihrer Mandanten beziffert EFRI auf mehr als 28 Millionen Euro. Eine zentrale Rolle spielt bei den Vorwürfen „die in Deutschland mit einer Bankkonzession ausgestattete Wirecard Bank AG“. Die EFRI-Vertreter behaupten, der Konzern ermögliche „den mutmaßlichen Betrug an Tausenden europäischen Kleinanlegern“.

„Wir haben den Verdacht auf Geldwäsche Mitte Februar gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der Staatsanwaltschaft München und der Europäischen Zentralbank angezeigt“, erklärt EFRI-Mitgründerin Elfriede Sixt.

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