Zahlungsverkehr Vier Sparkassen ziehen sich bei Paydirekt zurück
Die Banken arbeiten bereits an der Nachfolge des Bezahldiensts: X-Pay.
Frankfurt Künftig bieten nicht mehr alle Sparkassen ihren Kunden noch Paydirekt an. Vier der öffentlich-rechtlichen Institute wollen sich nach Handelsblatt-Informationen beim gemeinsamen Bezahldienst der deutschen Geldhäuser zurückziehen. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bestätigte auf Anfrage, dass „vier der 375 Sparkassen, die Paydirekt anbieten, aus internen organisatorischen Gründen die Teilnahme an Paydirekt aussetzen werden“.
Paydirekt war 2015 mit hohen Erwartungen gestartet, wird diesen aber überhaupt nicht gerecht. Sparkassen und Genossenschaftsbanken – jeweils über Zentralinstitute – sowie private Banken sind jeweils mit einem Drittel an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Sie wollten mit Paydirekt dem US-Onlinebezahldienst Paypal Konkurrenz machen.
Auch wenn jetzt nur ein Mini-Anteil der Sparkassen von Paydirekt abrückt, ist das doch ein Signal, dass die Skepsis gegenüber dem Bezahldienst zunimmt. Zumal schon jetzt nicht alle der gut 380 öffentlich-rechtlichen Institute daran beteiligt sind.
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