Zins-Manipulationen EU verhängt Rekordstrafe im Libor-Skandal
Die Deutsche Bank in Frankfurt. Die EU-Kommission macht bei der Aufarbeitung des Skandals um die Zins-Manipulationen Druck.
Brüssel/London Im Skandal um Zins-Manipulationen wollen die EU-Wettbewerbshüter Bankenkreisen zufolge beteiligte Finanzhäuser zu einer Rekordstrafe verdonnern. Sechs Institute müssten wegen Fehlverhaltens bei der Ermittlung des Libor-Interbankenzinssatzes mit Bußen von insgesamt mindestens 1,5 Milliarden Euro rechnen, sagte eine mit den EU-Plänen vertraute Person aus der Branche am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die sei die höchste Strafe in der Geschichte der Europäischen Kommission. Betroffen seien unter anderem die britischen Banken Barclays und Royal Bank of Scotland (RBS), die genossenschaftliche Rabobank aus den Niederlanden und der Broker ICAP. Die Schweizer UBS dagegen werde ohne Strafe davonkommen, weil sie in der Untersuchung als erste ausgepackt habe, sagten zwei Insider.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





