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Premium Zinsschraube EZB-Schritt wird teuer für Banken

Der höhere Strafzins, den die Europäische Zentralbank beschlossen hat, kostet die Geldhäuser 1,4 Milliarden Euro – wenn sie nicht reagieren. Denn die können selber an der Zinsschraube drehen.
07.12.2015 - 07:44 Uhr
Für Banken gelten Strafzinsen, für Privatanleger sind Negativzinsen noch tabu. Quelle: dpa
Bankentürme in Frankfurt

Für Banken gelten Strafzinsen, für Privatanleger sind Negativzinsen noch tabu.

(Foto: dpa)

Frankfurt Um 0,10 Prozentpunkte hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Strafzins Ende vergangener Woche erhöht. Damit müssen Kreditinstitute nun 0,3 Prozent pro Jahr berappen, wenn sie über Nacht Geld bei der Notenbank parken. Dieser Schritt kostet die deutschen Banken 1,4 Milliarden Euro im Jahr – wenn sie nicht ihrerseits die Tagesgeldzinsen für Privatanleger und Firmenkunden weiter senken. Das hat die Beratungsfirma Barkow Consulting für das Handelsblatt berechnet.

Damit trifft der EZB-Schritt die Geldhäuser empfindlich. „Die Summe ist hoch. Sie entspricht sieben Prozent des Vorsteuergewinns der Banken in Deutschland im Jahr 2014“, konstatiert Peter Barkow. Auch Bankenprofessor Hans-Peter Burghof erkennt drastische Folgen: „Das ist ein weiterer Angriff auf Banken, die viele Filialen haben und sich um ihre Kunden kümmern. Ihre Zinsmargen schrumpfen noch weiter“, sagt er. Besonders trifft es Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken.

Wie Banken reagieren können

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