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Zinsskandal Deutsche Bank stellt sich auf hohe Geldstrafe ein

Der Zinsskandal ist eine der größten Altlasten der Deutschen Bank. Nun bahnt sich in der Affäre ein Vergleich an. Das Geldhaus rechnet offenbar mit einer Strafe von fast einer Milliarde Euro – und sorgt vor.
24.10.2014 - 19:01 Uhr Kommentieren
Dunkle Wolken ziehen über die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt hinweg. Im Zinsskandal bahnt sich ein Vergleich an. Das könnte teuer für das Geldhaus werden. Quelle: dpa

Dunkle Wolken ziehen über die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt hinweg. Im Zinsskandal bahnt sich ein Vergleich an. Das könnte teuer für das Geldhaus werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Washington Die Deutsche Bank stellt sich im Skandal um Zinsmanipulationen auf eine weitere Strafe von fast einer Milliarde Euro ein. Mit den angelsächsischen Regulierern bahnt sich in der Affäre ein Vergleich an, wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Sache vertrauten Personen am Freitag erfuhr. Die Verhandlungen mit den Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien seien fortgeschritten. „Man versucht weiter alles, um das Thema bis Jahresende vom Tisch zu kriegen“, sagte einer der Insider.

Die Deutsche Bank hat ihre Rückstellungen für die Begleichung von Rechtsstreitigkeiten deutlich erhöht. Das Geldhaus erklärte am Freitag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung, sie erwarte, für das dritte Quartal einen Aufwand für Rechtsstreitigkeiten von 894 Millionen Euro zu veröffentlichen. Dies betreffe eine Reihe von Fällen, und die Kosten seien größtenteils steuerlich nicht abzugsfähig.

An einer anderen Front kann Deutschlands größtes Geldhaus dagegen aufatmen: Den Stresstest der Europäischen Zentralbank hat das Institut Insidern zufolge ohne Mühe bestanden und ist damit für neue Krisen gerüstet. Die Deutsche Bank wollte sich zu beiden Informationen nicht äußern.

Der Zinsskandal, in den etliche Großbanken rund um den Globus verstrickt sind, ist eine der größten Altlasten, die die Frankfurter mit sich herumschleppen. Eine Sonderprüfung der deutschen Finanzaufsicht BaFin dazu läuft noch. Einzelne Händler hatten sich nach Erkenntnissen der Regulierer bei wichtigen Referenzzinsen wie dem Libor und dem Euribor abgesprochen, um Handelsgewinne einzustreichen. Die EU hat ihre Strafen bereits Ende vergangenen Jahres verhängt: Der Deutschen Bank wurden 725 Millionen Euro aufgebrummt.

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