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Bankenbranche Schwedische SEB ächzt unter schärferen Regeln

Das operative Ergebnis der schwedischen Großbank ist im Schlussquartal dahin geschmolzen. Die SEB schreibt das der unsicheren Wirtschaftslage und den strengen schwedischen Bankenregeln zu.
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Stockholm Die schwedische Großbank SEB sieht ihr Ergebnis zunehmend durch verschärfte Vorschriften für den Bankensektor belastet. „Das sehr unsichere wirtschaftliche Umfeld und die strengeren neuen Bankenregeln werden die Kosten für die Bankenindustrie weiter erhöhen“, sagte SEB-Chefin Annika Falkengren am Dienstag.

Das schwedische Regelwerk sei strikter als die europäischen Vorgaben und werde zudem noch früher umgesetzt. Im Schlussquartal schmolz das operative Ergebnis bereits um 28 Prozent, lag mit 3,2 Milliarden Kronen (363 Millionen Euro) aber noch leicht über den Erwartungen.

Damit stößt Falkengren ins gleiche Horn wie der Chef der Konkurrenzbank Nordea, der ebenfalls befürchtet, dass die strengen Eigenkapitalregeln das Wachstum abwürgen könnten. Schweden fordert von seinen vier großen Banken bis 2015 eine Kernkaptialquote von zwölf Prozent. Damit will der Staat verhindern, dass Steuerzahler zur Bankenrettung herangezogen werden. Um die Bankenbranche in der Schuldenkrise wetterfest zu machen schreibt die europäische Bankenaufsicht künftig neun Prozent an hartem Kernkapital vor.

  • rtr
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